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Pitch Black

Anna Bell
2. März 2010 18:00 Uhr
10 Kommentare
Die junge Raumpilotin Fry soll zusammen mit dem Space-Cop Johns den Schwerverbrecher Riddick auf einem Gefängnisplaneten abliefern. Doch sie muss wegen technischer Probleme auf einem verlassenen Planeten notlanden.
Die Gruppe der Überlebenden ist dem Killer Riddick ausgesetzt, als sie eine schrecklich Entdeckung machen: Sie sind nicht allein in der sonnenverbrannten Einöde.



Raumpilotin Fry ist mit ihrem Shuttle auf dem Weg zu einem Gefängnisplaneten, als ihre Raumfähre plötzlich auf einem unbewohnten Planeten notlanden muss. An Bord ist neben der Crew und weiteren Passagieren auch der gutaussehende Space-Cop Johns, der den Killer Riddick auf einen Gefängnisplaneten überführen soll. Kommandeurin Fry, der Cop und sein Gefangener Riddick sowie einige Passagiere überleben den Absturz. Der Planet ist mit übergroßen Knochen übersät und völlig sonnenverbrannt. Auf einer Erkundungstour findet die Gruppe eine verlassene Siedlung und einen kleinen Raumtransporter, der ihre einzige Rettung sein könnte. Kurz darauf wird ein Mitglied der Gruppe in die Tiefe gerissen, als er ein Grab für die toten Crewmitglieder aushebt. Wie sich herausstellt sind die Überlebenden nicht allein: riesige lichtscheue Monster leben unter der Oberfläche des Planeten. Als die Sonne untergeht, hören sie bereits, wie die Kreaturen sich ihren Weg nach oben bahnen. Es ist plötzlich völlig finster und keiner außer Riddick kann mehr etwas erkennen. Seine Augen wurden so verändert, dass er nachts alles erkennen kann und dafür tagsüber so gut wie blind ist. Nun ist der Gewaltverbrecher mit seinen Nachtsichtaugen die letzte Hoffnung der Gruppe. Er bietet ihnen an, sie in der Dunkelheit durch einen Canyon, der von den blutrünstigen Bestien gesäumt wird, bis zu dem kleinen Raumtransporter zu führen. Doch kann ihm die Gruppe vertrauen?

„Nachdem ihr Raumschiff auf einem fremden Planeten zerschellt ist, sehen sich die überlebenden Insassen einer tödlichen Bedrohung durch gefräßige, lichtscheue Wesen ausgesetzt. Solide inszenierter Science Fiction Horrorfilm, der die Standards des Genres in einer eigenständigen Story zu verbinden weiß. Sorgfältig in der visuellen Gestaltung, interessant in der Anlage der Hauptfigur.“ (film–dienst)

Dieser Sci-Fi-Schocker ist nichts für schwache Nerven. „Pitch Black“, auf Deutsch „pechschwarz“, spielt mit der Angst des Zuschauers vor der Dunkelheit. Regisseur und Drehbuchautor David Twohy inszenierte einen hochspannenden, kompromisslosen Sci-Fi-Thriller, der alles aus dem Genre rausholt.



Filmemacher Twohy kann, neben seiner Arbeit als Regisseur, auf eine sehr erfolgreiche Laufbahn als Drehbuchautor zurückblicken. So schrieb er beispielsweise das Buch zu Blockbustern wie „Auf der Flucht“ mit Harrison Ford oder „Tödliche Geschwindigkeit“, „Alien 3“ und „Waterworld“. Im Jahr 2004 kam die Fortsetzung zu „Pitch Black“ - „Riddick - Chroniken eines Kriegers“ mit Vin Diesel in der Hauptrolle - in die Kinos. Twohy schrieb auch hierfür das Drehbuch.

In den Hauptrollen von „Pitch Black“ überzeugen Vin Diesel, Cole Hauser und die Australierin Radha Mitchell. Vin Diesels Schauspielkarriere ging richtig los, als ihn Steven Spielberg im Jahr 1998 für sein Kriegsepos „Der Soldat James Ryan“ castete. Doch schon vor seinem Durchbruch produzierte der Sohn eines New Yorker Theaterregisseurs den Film „Multi Facial“, der im Jahr 1995 für den Wettbewerb bei den Filmfestspielen in Cannes ausgewählt wurde. Zuletzt war der Actionstar aus Blockbustern wie „Triple X“, „The Fast And The Furious“ und „Der Babynator“ in „Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile“ in den deutschen Kinos zu sehen. Die Australierin Radha Mitchell spielte u.a. in der Komödie „Liebe und andere Katastrophen“, Woody Allens „Melinda und Melinda“ sowie dem Drama „Wenn Träume fliegen lernen“. Der 1975 in Santa Barbara, Kalifornien geborene Cole Hauser wirkte im Oscar-prämierten Film „Good Will Hunting“, in Stephen Frears „Hi-Lo Country“ und bei „2 Fast 2 Furious“ mit.

„Pitch Black“ wurde an verschieden Locations in Australien gedreht, teilweise an den gleichen Orten wie „Mad Max“. Im Kino wurde die Story des Antihelden Riddick im Jahr 2004 mit dem Blockbuster „Riddick - Chroniken eines Kriegers“ forgesetzt. Kurz darauf folgte der Trickfilm „Riddick - Krieger der Finsternis". Auch in Videogames ist Riddick bereits in Erscheinung getreten: 2004 in „Escape From Butcher Bay“, 2009 in „Assault On Dark Athena“.
Textquellen: © RTL II
Bildquelle: © RTL II
autor
7. Februar 2012 10:07 Uhr