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Dragonheart
Anna Bell
22. Februar 2010 18:00 Uhr
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Der edle Ritter Bowen und der Drache Draco, der letzte seiner Art, kämpfen gemeinsam gegen den tyrannischen König Einon.
Doch das Schicksal des freundlichen Drachen ist untrennbar mit dem des Despoten verbunden, denn Einon verdankt dem geflügelten Riesen sein Leben... Ritter Bowen zieht als Drachentöter durch das frühmittelalterliche England. Leider gibt es nur noch einen einzigen Drachen, den menschenfreundlichen Draco. Mit dem hat Bowen einen lukrativen Pakt geschlossen: Draco taucht in Dörfern und Burgen auf, wo er Angst und Schrecken verbreitet, woraufhin Bowen als Retter erscheint, der das Ungeheuer gegen Bezahlung zur Strecke bringt. Schon oft haben die beiden mit diesem Trick Erfolg gehabt, denn natürlich krümmt Bowen seinem geflügelten Partner in Wirklichkeit keine Schuppe. Diese für beide sehr lukrative Symbiose wäre sonst auch beendet: Bowen wäre arbeitslos und Draco tot.
Eines Tages entdecken die Freunde, dass ihr Schicksal weit enger miteinander verbunden ist, als sie bislang ahnten. Vor Jahren wurde Prinz Einon, der Sohn eines grausamen Königs und Schüler Bowens, während eines Bauernaufstandes lebensgefährlich verletzt. Einons Mutter Aislinn führte Bowen, der den sterbenden Jungen trug, in die Höhle eines Drachen. Dieser sollte den Prinzen retten. Einon schwor, dass er ein guter König werde und dass Tyrannei, Ausbeutung und Terror unter seiner Herrschaft ein Ende hätten. Der Drache fasste sich ein Herz und gab die Hälfte seiner Lebenskraft her, so dass Einon gesund wurde und Gelegenheit bekam, sein Versprechen in die Tat umzusetzen.
Entgegen seines Schwurs hatte sich Einon jedoch zu einem Despoten entwickelt, dessen Grausamkeit die Taten seines Vaters weit in den Schatten stellte. Bowen glaubte, dass das Herz des Drachen die Seele seines Schülers vergiftet hatte und schwor Rache. Für den Rest seines Lebens wollte er nicht mehr der edle Ritter sein, sondern Drachen töten. Dass schließlich Draco ausgerechnet der Drache ist, der Einon einst das Leben rettete, um ihn dann angeblich zu einem Tyrannen zu machen, erfährt Bowen spät, aber nicht zu spät. Er erkennt, dass Einons Boshaftigkeit nichts mit seinem Freund zu tun hat. Zusammen mit Kara, der Tochter des Bauernführers, der einst den Aufstand gegen Einons Vater leitete, kämpfen die beiden gegen den jungen König. Doch das Schicksal des Tyrannen ist untrennbar mit dem des letzten Drachen verbunden... In "Dragonheart" verbindet Regisseur Rob Cohen Elemente aus Fantasy, Abenteuerfilm und Komödie mit Special Effects zu einem aufregenden Filmereignis. Neben seiner witzigen Story, die auf selbstironische Weise mit einem Motiv aus dem Italo-Western "Zwei glorreiche Halunken" spielt, fasziniert der Film nicht zuletzt durch Dennis Quaids computeranimierten Partner, den Drachen Draco. Die Kreatur stammt aus den Labors von George Lucas' Firma Industrial Light & Magic, die unter anderem auch Steven Spielbergs Dinosaurier für "Jurassic Park" zum Leben erweckte. Doch anders als diese ist Draco weit mehr als eine gigantische Echse: Er spricht, er zeigt Emotionen, er hat Humor. Jede noch so kleine Regung lässt sich in seiner Physiognomie ablesen. Für die Besten Effekte erhielt "Dragonheart" 1996 eine Oscar-Nominierung. In der Originalfassung lieh kein Geringerer als Sean Connery Draco seine Stimme, in der deutschen Synchronisation übernahm Mario Adorf diesen Part auf geniale Weise.
Auch die übrigen Darsteller machen "Dragonheart" zu einem Ereignis. Allen voran Dennis Quaid in der Rolle des Ritters Bowen. Der gebürtige Texaner studierte Schauspiel an der Universität von Houston und gehört heute zu den gefragtesten Darstellern Hollywoods. Zusammen mit Stars wie Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones wirkte er im Jahr 2000 in Steven Soderberghs mit vier Oscars und vielen anderen Preisen ausgezeichnetem Drogendrama "Traffic" mit. In Walter Hills Spätwestern "Long Riders" spielte er zusammen mit seinem älteren Bruder Randy, und auch in Lawrence Kasdans "Wyatt Earp" und in Roland Emmerichs "The Day After Tomorrow" machte er eine hervorragende Figur. In den vergangenen Jahren war er unter anderem in Paul Weitz' Komödie "Reine Chefsache", in John Moores Remake des Abenteuerklassikers "Der Flug des Phoenix", in Raja Gosnells Komödie "Deine, meine & unsere" und in der wieder von Paul Weitz inszenierten Satire "American Dreamz - Alles nur Show" im Kino zu sehen. Im letzten Jahr war der viel beschäftigte Quaid mit den beiden Sci-Fi-Thrillern "G.I. Joe - Geheimakte Cobra" und "Pandorum" in den deutschen Kinos präsent.
Weitere Stars in "Dragonheart" sind unter anderen der Brite Pete Postlethwaite ("Brassed Off", "Jurassic Park", "Das Omen") als Gilbert. Der Schauspieler mit dem unverwechselbaren Gesicht wurde von Steven Spielberg einmal als der beste Schauspieler der Welt bezeichnet und für sein Spiel in "Im Namen des Vaters" für den Oscar nominiert. Als Bösewicht Einon besticht David Thewlis, der in den letzten Jahren in den "Harry-Potter"-Filmen in der Rolle des Remus Lupin zu sehen war und zuvor schauspielerische Glanzstücke in Filmen wie "Nackt", "Sieben Jahre in Tibet", "The Big Lebowski", "Dinotopia" oder "Das Omen" vollbrachte.
Die Rolle der Königin Aislinn spielt Julie Christie. Die in Indien geborene Engländerin avancierte zum internationalen Superstar, als sie 1965 an der Seite von Omar Sharif die Lara in David Leans Klassiker "Doktor Schiwago" spielte. Im gleichen Jahr erhielt sie einen Oscar als Beste Schauspielerin für ihre Rolle in John Schlesingers "Darling". In jüngster Zeit überzeugte sie außerdem in Marc Forsters "Wenn Träume fliegen lernen", in Isabel Coixets hochgelobtem Drama "Das geheime Leben der Worte" oder als weise Madame Rosmerta in "Harry Potter und der Gefangene von Askaban". Zuletzt war sie in Sarah Polleys gefühlvollem und für zwei Oscars nominierten Drama "An ihrer Seite" zu sehen und erhielt für ihr überragendes Spiel eine der Oscar-Nominierungen. Zudem war sie mit dem romantischen Drama "New York, I Love You" in den Kinos, das von dem deutschen Regisseur Fatih Akin ("Gegen die Wand", "Auf der anderen Seite", "Crossing the Bridge: The Sound of Istanbul") inszeniert wurde.
Rob Cohen machte sich zunächst als Regisseur von TV-Serien einen Namen. So inszenierte er Folgen von "Miami Vice" (1985) und "Die besten Jahre" (1987). Als Drehbuchautor schrieb er für Serien wie "Wunderbare Jahre" und "Vanishing Son". Mit "Dragon - Die Bruce Lee Story" konnte er 1993 seinen ersten Kinoerfolg als Regisseur verbuchen. Direkt sein nächster Film wurde ein Riesenerfolg: "Dragonheart". 2002 sorgte er mit dem Action-Thriller "xXx - Triple X" für Aufsehen, und sein rasanter Action-Thriller "Stealth" mit "Eine himmlische Familie"-Star Jessica Biel in der weiblichen Hauptrolle brachte das Kinopublikum 2005 außer Atem. "Dragonheart" drehte Cohen in der Slowakei. Wichtigste Location war die Burg von Spis, die älteste romanische Burg Mitteleuropas und eine perfekte Kulisse für ein frühmittelalterliches Abenteuer.
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Darsteller
Dennis Quaid - Bowen
David Thewlis - König Einon
Pete Postlethwaite - Gilbert
Dina Meyer - Kara
Jason Isaacs - Lord Felton
Brian Thompson - Brok
Julie Christie - Königin Aislinn
Stab
Drehbuch: Charles Edward Pogue, Patrick Read Johnson
Regie: Rob Cohen
Eines Tages entdecken die Freunde, dass ihr Schicksal weit enger miteinander verbunden ist, als sie bislang ahnten. Vor Jahren wurde Prinz Einon, der Sohn eines grausamen Königs und Schüler Bowens, während eines Bauernaufstandes lebensgefährlich verletzt. Einons Mutter Aislinn führte Bowen, der den sterbenden Jungen trug, in die Höhle eines Drachen. Dieser sollte den Prinzen retten. Einon schwor, dass er ein guter König werde und dass Tyrannei, Ausbeutung und Terror unter seiner Herrschaft ein Ende hätten. Der Drache fasste sich ein Herz und gab die Hälfte seiner Lebenskraft her, so dass Einon gesund wurde und Gelegenheit bekam, sein Versprechen in die Tat umzusetzen.
Entgegen seines Schwurs hatte sich Einon jedoch zu einem Despoten entwickelt, dessen Grausamkeit die Taten seines Vaters weit in den Schatten stellte. Bowen glaubte, dass das Herz des Drachen die Seele seines Schülers vergiftet hatte und schwor Rache. Für den Rest seines Lebens wollte er nicht mehr der edle Ritter sein, sondern Drachen töten. Dass schließlich Draco ausgerechnet der Drache ist, der Einon einst das Leben rettete, um ihn dann angeblich zu einem Tyrannen zu machen, erfährt Bowen spät, aber nicht zu spät. Er erkennt, dass Einons Boshaftigkeit nichts mit seinem Freund zu tun hat. Zusammen mit Kara, der Tochter des Bauernführers, der einst den Aufstand gegen Einons Vater leitete, kämpfen die beiden gegen den jungen König. Doch das Schicksal des Tyrannen ist untrennbar mit dem des letzten Drachen verbunden... In "Dragonheart" verbindet Regisseur Rob Cohen Elemente aus Fantasy, Abenteuerfilm und Komödie mit Special Effects zu einem aufregenden Filmereignis. Neben seiner witzigen Story, die auf selbstironische Weise mit einem Motiv aus dem Italo-Western "Zwei glorreiche Halunken" spielt, fasziniert der Film nicht zuletzt durch Dennis Quaids computeranimierten Partner, den Drachen Draco. Die Kreatur stammt aus den Labors von George Lucas' Firma Industrial Light & Magic, die unter anderem auch Steven Spielbergs Dinosaurier für "Jurassic Park" zum Leben erweckte. Doch anders als diese ist Draco weit mehr als eine gigantische Echse: Er spricht, er zeigt Emotionen, er hat Humor. Jede noch so kleine Regung lässt sich in seiner Physiognomie ablesen. Für die Besten Effekte erhielt "Dragonheart" 1996 eine Oscar-Nominierung. In der Originalfassung lieh kein Geringerer als Sean Connery Draco seine Stimme, in der deutschen Synchronisation übernahm Mario Adorf diesen Part auf geniale Weise.
Auch die übrigen Darsteller machen "Dragonheart" zu einem Ereignis. Allen voran Dennis Quaid in der Rolle des Ritters Bowen. Der gebürtige Texaner studierte Schauspiel an der Universität von Houston und gehört heute zu den gefragtesten Darstellern Hollywoods. Zusammen mit Stars wie Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones wirkte er im Jahr 2000 in Steven Soderberghs mit vier Oscars und vielen anderen Preisen ausgezeichnetem Drogendrama "Traffic" mit. In Walter Hills Spätwestern "Long Riders" spielte er zusammen mit seinem älteren Bruder Randy, und auch in Lawrence Kasdans "Wyatt Earp" und in Roland Emmerichs "The Day After Tomorrow" machte er eine hervorragende Figur. In den vergangenen Jahren war er unter anderem in Paul Weitz' Komödie "Reine Chefsache", in John Moores Remake des Abenteuerklassikers "Der Flug des Phoenix", in Raja Gosnells Komödie "Deine, meine & unsere" und in der wieder von Paul Weitz inszenierten Satire "American Dreamz - Alles nur Show" im Kino zu sehen. Im letzten Jahr war der viel beschäftigte Quaid mit den beiden Sci-Fi-Thrillern "G.I. Joe - Geheimakte Cobra" und "Pandorum" in den deutschen Kinos präsent.
Weitere Stars in "Dragonheart" sind unter anderen der Brite Pete Postlethwaite ("Brassed Off", "Jurassic Park", "Das Omen") als Gilbert. Der Schauspieler mit dem unverwechselbaren Gesicht wurde von Steven Spielberg einmal als der beste Schauspieler der Welt bezeichnet und für sein Spiel in "Im Namen des Vaters" für den Oscar nominiert. Als Bösewicht Einon besticht David Thewlis, der in den letzten Jahren in den "Harry-Potter"-Filmen in der Rolle des Remus Lupin zu sehen war und zuvor schauspielerische Glanzstücke in Filmen wie "Nackt", "Sieben Jahre in Tibet", "The Big Lebowski", "Dinotopia" oder "Das Omen" vollbrachte.
Die Rolle der Königin Aislinn spielt Julie Christie. Die in Indien geborene Engländerin avancierte zum internationalen Superstar, als sie 1965 an der Seite von Omar Sharif die Lara in David Leans Klassiker "Doktor Schiwago" spielte. Im gleichen Jahr erhielt sie einen Oscar als Beste Schauspielerin für ihre Rolle in John Schlesingers "Darling". In jüngster Zeit überzeugte sie außerdem in Marc Forsters "Wenn Träume fliegen lernen", in Isabel Coixets hochgelobtem Drama "Das geheime Leben der Worte" oder als weise Madame Rosmerta in "Harry Potter und der Gefangene von Askaban". Zuletzt war sie in Sarah Polleys gefühlvollem und für zwei Oscars nominierten Drama "An ihrer Seite" zu sehen und erhielt für ihr überragendes Spiel eine der Oscar-Nominierungen. Zudem war sie mit dem romantischen Drama "New York, I Love You" in den Kinos, das von dem deutschen Regisseur Fatih Akin ("Gegen die Wand", "Auf der anderen Seite", "Crossing the Bridge: The Sound of Istanbul") inszeniert wurde.
Rob Cohen machte sich zunächst als Regisseur von TV-Serien einen Namen. So inszenierte er Folgen von "Miami Vice" (1985) und "Die besten Jahre" (1987). Als Drehbuchautor schrieb er für Serien wie "Wunderbare Jahre" und "Vanishing Son". Mit "Dragon - Die Bruce Lee Story" konnte er 1993 seinen ersten Kinoerfolg als Regisseur verbuchen. Direkt sein nächster Film wurde ein Riesenerfolg: "Dragonheart". 2002 sorgte er mit dem Action-Thriller "xXx - Triple X" für Aufsehen, und sein rasanter Action-Thriller "Stealth" mit "Eine himmlische Familie"-Star Jessica Biel in der weiblichen Hauptrolle brachte das Kinopublikum 2005 außer Atem. "Dragonheart" drehte Cohen in der Slowakei. Wichtigste Location war die Burg von Spis, die älteste romanische Burg Mitteleuropas und eine perfekte Kulisse für ein frühmittelalterliches Abenteuer.
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Darsteller
Dennis Quaid - Bowen
David Thewlis - König Einon
Pete Postlethwaite - Gilbert
Dina Meyer - Kara
Jason Isaacs - Lord Felton
Brian Thompson - Brok
Julie Christie - Königin Aislinn
Stab
Drehbuch: Charles Edward Pogue, Patrick Read Johnson
Regie: Rob Cohen
Textquellen: © VOX
Bildquelle: © VOX / MP
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