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Brothers Grimm
Anna Bell
20. Dezember 2009 18:00 Uhr
18 Kommentare
Die Brüder Will und Jake Grimm ziehen zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Deutschland und geben sich als Dämonenjäger aus.
Eines Tages sollen die beiden Hochstapler neun Mädchen aufspüren, die in einem finsteren Wald verschwunden sind. Will und Jake merken bald, dass sie es diesmal mit echten Spukgestalten zu tun haben...
Die Gebrüder Grimm
Deutschland am Anfang des 19. Jahrhunderts: Obwohl die französischen Besatzer Wissenschaft und Aufklärung propagieren, sind auf dem Land Unwissen und Aberglaube immer noch weit verbreitet. Die Brüder Will und Jake Grimm ziehen von Dorf zu Dorf und bieten ihre Dienste als Dämonenjäger an. Doch alles ist nur von den Grimms inszenierter fauler Zauber, mit dem sich die beiden Brüder ein regelmäßiges Einkommen sichern. Als französische Truppen die beiden Hochstapler gefangen nehmen, bleibt ihnen nur eine Alternative zur Hinrichtung: Sie sollen neun Mädchen wiederfinden, die in einem Wald verschwunden sind. In Begleitung ihres Bewachers Cavaldi und der ebenso schönen wie mutigen Fährtensucherin Angelika machen die Brüder sich auf den Weg – und merken bald, dass sie es diesmal mit echten Spukgestalten zu tun haben, die unter dem Kommando der furchtbaren Spiegelkönigin stehen. Um ihren Fluch zu brechen, müssen die Brüder Grimm zum ersten Mal echten Heldenmut beweisen...
Kultregisseur Terry Gilliam beschwört in „Brothers Grimm – Lerne das Fürchten“ ein verzaubertes 19. Jahrhundert herauf, in dem Aufklärung und Aberglaube einen sehr realen Kampf ausfechten – denn in Gilliams Welt sind böse Wölfe und Monsterspinnen nicht bloß Märchengestalten, sondern erweisen sich als handfeste Bedrohung. In den Titelrollen: Oscar-Preisträger Matt Damon („Die Bourne Verschwörung“), der Will Grimm als zynischen Hallodri spielt, während der 2008 tragisch verstorbene Heath Ledger („The Dark Knight“) als versponnener Jake Grimm sein komisches Potential entfaltet.
Peter Pan ist an allem schuld. Die Rolle des Jungen, der nicht erwachsen werden will, weckte in Heath Ledger (*04.04.1979) die Leidenschaft für die Schauspielerei. Mit 10 Jahren stand der in Perth, Australien geborene Jungstar in seiner Heimatstadt erstmals als Peter Pan auf der Bühne und beschloss daraufhin umgehend, Schauspieler zu werden. Nach seinem Schulabschluss ging Ledger 1995 nach Sydney, um dort sein Glück im Showbiz zu versuchen. Und die ersten nennenswerten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Der Mädchenschwarm und Hitzkopf landete kleinere Rollen in verschiedenen TV-Serien und bekam 1997 eine Rolle in Steven Vidlers Jugenddrama „Blackrock“. 1997 griff Heath Ledger dann für die TV-Serie „Conor, der Kelte“ (Originaltitel: „Roar“) zum Schwert. In Gil Jungers moderner Shakespeare-Adaption „10 Dinge, die ich an dir hasse“ (gedreht nach „Der Widerspenstigen Zähmung“) hatte er schließlich seine erste Hauptrolle, die Publikum und Kritik auf den jungen Australier aufmerksam werden ließ. Allerdings suchte der charakterstarke Youngster den Erfolg nicht um jeden Preis und lehnte weitere Teenie-Rollen wegen der zu seichten Drehbücher kategorisch ab. Stattdessen gab er 2000 in Roland Emmerichs „Der Patriot“ Mel Gibsons hitzköpfigen Sohn und fuhr für diesen Part einen „Blockbuster Entertainment Award“ ein. Ausgestattet mit glänzender Rüstung und mächtigem Schwert verhalf Ledger dann dem ungewöhnlichen Ritterspektakel „Ritter aus Leidenschaft“ zum Erfolg. 2001 war der Australier neben Billy Bob Thornton und Oscar-Preisträgerin Halle Berry in dem preisgekrönten Südstaaten-Rassismus-Drama „Monster´s Ball“ zu sehen ein. In Ang Lees preisgekröntem Westerndrama „Brokeback Mountain“ überzeugte er 2006 neben Jake Gyllenhaal und seiner Ehefrau Michelle Williams und wurde für einen Oscar nominiert. Seine beeindruckende schauspielerische Leistung im Batman-Streifen „The Dark Knight“ wurde vom tragischen Tod des Jungstars überschattet, der am 22. Januar 2008 an den Folgen einer Medikamentenvergiftung starb. Für sein Porträt des psychopathischen Joker wurde Heath Ledger posthum mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller geehrt.
Monica Bellucci spielt die Spiegelkönigin
Matt Damon begann seine Hollywood-Karriere mit einem Mini-Auftritt: Gerade mal einen einzigen Satz durfte er 1988 im Komödienhit „Mystic Pizza“ von sich geben. Auch danach war der 1970 in Cambridge, Massachusetts, geborene Darsteller rund ein Jahrzehnt lang nur in Kleinst- und Nebenrollen zu sehen. Zum Durchbruch verhalf ihm schließlich ein Drehbuch, das er gemeinsam mit seinem Freund Ben Affleck verfasst hatte: „Good Will Hunting“, die Geschichte eines jungen Mathematikgenies aus prekären Verhältnissen, wurde 1997 von Gus Van Sant verfilmt und räumte bei der Oscar-Verleihung gleich neun Nominierungen ab. Damon und Affleck erhielten prompt den Academy Award für das beste Drehbuch. Von da an ging es mit Matt Damons Karriere steil bergauf: Nach seinem Auftritt als „Der Soldat James Ryan“ in Steven Spielbergs gleichnamigem Kriegsfilm von 1998 bewies Damon immer wieder großes Geschick in der Auswahl seiner Rollen: Zu den zahlreichen Kassenschlagern, in denen er seither mitgewirkt hat, zählen unter anderem die Patricia-Highsmith-Verfilmung „Der talentierte Mr. Ripley“ von 1999, die Gangsterkomödie „Ocean’s Eleven“ und ihre Fortsetzungen sowie die „Bourne“-Trilogie, die dem Genre des Spionagefilms mit ungewohntem Realismus und schnörkelloser Härte neues Leben einhauchte. Zuletzt sah man Damon in Steven Soderberghs bitterböser Komödie „Der Informant!“ über die windigen Machenschaften der Finanzwelt.
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Besetzung:
Jacob Grimm - Heath Ledger
Will Grimm - Matt Damon
Spiegelkönigin - Monica Bellucci
Angelika - Lena Headey
Cavaldi - Peter Stormare
General Delatombe - Jonathan Pryce
Regie: Terry Gilliam
Die Gebrüder Grimm
Deutschland am Anfang des 19. Jahrhunderts: Obwohl die französischen Besatzer Wissenschaft und Aufklärung propagieren, sind auf dem Land Unwissen und Aberglaube immer noch weit verbreitet. Die Brüder Will und Jake Grimm ziehen von Dorf zu Dorf und bieten ihre Dienste als Dämonenjäger an. Doch alles ist nur von den Grimms inszenierter fauler Zauber, mit dem sich die beiden Brüder ein regelmäßiges Einkommen sichern. Als französische Truppen die beiden Hochstapler gefangen nehmen, bleibt ihnen nur eine Alternative zur Hinrichtung: Sie sollen neun Mädchen wiederfinden, die in einem Wald verschwunden sind. In Begleitung ihres Bewachers Cavaldi und der ebenso schönen wie mutigen Fährtensucherin Angelika machen die Brüder sich auf den Weg – und merken bald, dass sie es diesmal mit echten Spukgestalten zu tun haben, die unter dem Kommando der furchtbaren Spiegelkönigin stehen. Um ihren Fluch zu brechen, müssen die Brüder Grimm zum ersten Mal echten Heldenmut beweisen...
Kultregisseur Terry Gilliam beschwört in „Brothers Grimm – Lerne das Fürchten“ ein verzaubertes 19. Jahrhundert herauf, in dem Aufklärung und Aberglaube einen sehr realen Kampf ausfechten – denn in Gilliams Welt sind böse Wölfe und Monsterspinnen nicht bloß Märchengestalten, sondern erweisen sich als handfeste Bedrohung. In den Titelrollen: Oscar-Preisträger Matt Damon („Die Bourne Verschwörung“), der Will Grimm als zynischen Hallodri spielt, während der 2008 tragisch verstorbene Heath Ledger („The Dark Knight“) als versponnener Jake Grimm sein komisches Potential entfaltet.
Peter Pan ist an allem schuld. Die Rolle des Jungen, der nicht erwachsen werden will, weckte in Heath Ledger (*04.04.1979) die Leidenschaft für die Schauspielerei. Mit 10 Jahren stand der in Perth, Australien geborene Jungstar in seiner Heimatstadt erstmals als Peter Pan auf der Bühne und beschloss daraufhin umgehend, Schauspieler zu werden. Nach seinem Schulabschluss ging Ledger 1995 nach Sydney, um dort sein Glück im Showbiz zu versuchen. Und die ersten nennenswerten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Der Mädchenschwarm und Hitzkopf landete kleinere Rollen in verschiedenen TV-Serien und bekam 1997 eine Rolle in Steven Vidlers Jugenddrama „Blackrock“. 1997 griff Heath Ledger dann für die TV-Serie „Conor, der Kelte“ (Originaltitel: „Roar“) zum Schwert. In Gil Jungers moderner Shakespeare-Adaption „10 Dinge, die ich an dir hasse“ (gedreht nach „Der Widerspenstigen Zähmung“) hatte er schließlich seine erste Hauptrolle, die Publikum und Kritik auf den jungen Australier aufmerksam werden ließ. Allerdings suchte der charakterstarke Youngster den Erfolg nicht um jeden Preis und lehnte weitere Teenie-Rollen wegen der zu seichten Drehbücher kategorisch ab. Stattdessen gab er 2000 in Roland Emmerichs „Der Patriot“ Mel Gibsons hitzköpfigen Sohn und fuhr für diesen Part einen „Blockbuster Entertainment Award“ ein. Ausgestattet mit glänzender Rüstung und mächtigem Schwert verhalf Ledger dann dem ungewöhnlichen Ritterspektakel „Ritter aus Leidenschaft“ zum Erfolg. 2001 war der Australier neben Billy Bob Thornton und Oscar-Preisträgerin Halle Berry in dem preisgekrönten Südstaaten-Rassismus-Drama „Monster´s Ball“ zu sehen ein. In Ang Lees preisgekröntem Westerndrama „Brokeback Mountain“ überzeugte er 2006 neben Jake Gyllenhaal und seiner Ehefrau Michelle Williams und wurde für einen Oscar nominiert. Seine beeindruckende schauspielerische Leistung im Batman-Streifen „The Dark Knight“ wurde vom tragischen Tod des Jungstars überschattet, der am 22. Januar 2008 an den Folgen einer Medikamentenvergiftung starb. Für sein Porträt des psychopathischen Joker wurde Heath Ledger posthum mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller geehrt.
Monica Bellucci spielt die Spiegelkönigin
Matt Damon begann seine Hollywood-Karriere mit einem Mini-Auftritt: Gerade mal einen einzigen Satz durfte er 1988 im Komödienhit „Mystic Pizza“ von sich geben. Auch danach war der 1970 in Cambridge, Massachusetts, geborene Darsteller rund ein Jahrzehnt lang nur in Kleinst- und Nebenrollen zu sehen. Zum Durchbruch verhalf ihm schließlich ein Drehbuch, das er gemeinsam mit seinem Freund Ben Affleck verfasst hatte: „Good Will Hunting“, die Geschichte eines jungen Mathematikgenies aus prekären Verhältnissen, wurde 1997 von Gus Van Sant verfilmt und räumte bei der Oscar-Verleihung gleich neun Nominierungen ab. Damon und Affleck erhielten prompt den Academy Award für das beste Drehbuch. Von da an ging es mit Matt Damons Karriere steil bergauf: Nach seinem Auftritt als „Der Soldat James Ryan“ in Steven Spielbergs gleichnamigem Kriegsfilm von 1998 bewies Damon immer wieder großes Geschick in der Auswahl seiner Rollen: Zu den zahlreichen Kassenschlagern, in denen er seither mitgewirkt hat, zählen unter anderem die Patricia-Highsmith-Verfilmung „Der talentierte Mr. Ripley“ von 1999, die Gangsterkomödie „Ocean’s Eleven“ und ihre Fortsetzungen sowie die „Bourne“-Trilogie, die dem Genre des Spionagefilms mit ungewohntem Realismus und schnörkelloser Härte neues Leben einhauchte. Zuletzt sah man Damon in Steven Soderberghs bitterböser Komödie „Der Informant!“ über die windigen Machenschaften der Finanzwelt.
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Besetzung:
Jacob Grimm - Heath Ledger
Will Grimm - Matt Damon
Spiegelkönigin - Monica Bellucci
Angelika - Lena Headey
Cavaldi - Peter Stormare
General Delatombe - Jonathan Pryce
Regie: Terry Gilliam
Textquellen: © RTL II
Bildquelle: © RTL II
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