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Batmans Rückkehr

Anna Bell
13. Februar 2010 17:00 Uhr
55 Kommentare
Batman hat alle Hände voll zu tun. Der Großindustrielle Max Shrek will den Bürgern von Gotham City die Elektrizität abdrehen.
Dafür verbündet er sich mit dem Pinguin, einem missgestalteten Mann, der in der Kanalisation sein eigenes Reich regiert. Schließlich versucht auch sexy Catwoman, den Ritter von Gotham mit ihren Reizen zu Fall zu bringen...

Catwoman (Michelle Pfeiffer) geht Batman (Michael Keaton) an die Gurgel

Hintergrundinfo:

Meisterhafte Comic-Verfilmung von Tim Burton nach den Charakteren von Bob Kane

Auszeichnungen (Auswahl):

Zwei Oscar-Nominierungen 1993 für die besten visuellen Effekte und das beste Make Up.

Saturn Award 1993 für das beste Make Up plus vier weiter Nominierungen (beste Kostüme, bester Regisseur, bester Nebendarsteller und bester Fantasy-Film).

Zwei BAFTA-Nominierungen 1993 für die besten visuellen Effekte und das beste Make Up.
Tim Burton betrachtete den ersten 'Batman', der unter seiner Regie entstand, als misslungen. Er weigerte sich daher zunächst, die Regie für 'Batmans Rückkehr' zu übernehmen. Erst als Warner ihm volle künstlerische Freiheit zusicherte, änderte er seine Meinung. Schwierig gestaltete sich auch die Besetzung von Catwoman. Burtons Favoritinnen Lena Olin und Winona Ryder standen durch andere Verpflichtungen nicht zur Verfügung. Die gecastete Annette Bening wurde schwanger. Schließlich ging die Rolle an Michelle Pfeiffer. Diese hatte bereits Interesse an dem Part bekundet, bevor es überhaupt konkrete Pläne für dessen Umsetzung gab. Das Pikante dabei war, dass sie und Michael Keaton sich erst kurze Zeit vor Beginn der Produktion getrennt hatten. Während der Dreharbeiten wurden rigide Geheimhaltungsvorschriften erlassen. So durfte Danny DeVito nicht einmal seiner Familie erzählen, wie sein Kostüm aussieht. Auch beim Kostüm von Catwoman wurde nicht gespart, insgesamt kosteten die Lack-Outfits der Super-Katze 600.000 $.

Der Pinguin (Dany DeVito) wurde als Baby von seinen reichen Eltern in die Kanalisation der Stadt ausgesetzt, wo er all die Jahre im Untergrund gelebt hat und schön böse geworden ist

Starinfo Michael Keaton:

Weil es bereits einen Schauspieler gleichen Namens gab, musste sich Michael John Douglas einen anderen Nachnamen überlegen. Als er einen Artikel über Diane Keaton las, waren die Würfel gefallen. "Ich dachte mir, das hört sich gut an", so der 1951 geborene Amerikaner. Und tatsächlich schaffte er es, nach erfolglosen Bemühungen als Stand Up Comedian, in Hollywood Fuß zu fassen. So spielte er unter anderem für Regie-Stars wie Tim Burton und Quentin Tarantino. Auch bei den Hollywood-Damen kam er gut an. Er war mit Michelle Pfeiffer und Courtney Cox liiert, daneben unterhielt er zahlreiche Affären mit anderen Film-Schönheiten. Die Ehe mit Schauspielerin Caroline McWilliams, aus der ein Sohn stammt, scheiterte. Den Erfolg des anderen Michael Douglas kommentierte Keaton scherzhaft: "Soweit ich weiß, gibt es noch zwei andere Schauspieler mit meinem Nachnamen. Der eine macht sich ganz gut, der andere dreht billige Porno-Filme... Wie 'Basic Instinct'."

Kritik:

"Opulentes Spektakel mit grandiosen Ideen." (Cinema)

__________________________

Besetzung:
Batman/Bruce Wayne - Michael Keaton
Catwoman/Selina Kyle - Michelle Pfeiffer
Pinguin/ Oswald Cobblepot - Danny DeVito
Max Shrek - Christopher Walken
Alfred Pennyworth - Michael Gough
Bürgermeister - Michael Murphy

Regie: Tim Burton
Drehbuch: Daniel Waters
Textquellen: © Tele 5
Bildquelle: © Tele 5
autor
23. Mai 2012 12:15 Uhr