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Animes – Der japanische Zeichentrick
Jess M.
23. Februar 2010 17:13 Uhr
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Jeder hat mal einen gesehen, aber ob sie einem gefallen, ist Geschmackssache: Die Rede ist von Animes, den Zeichentrickserien aus Japan. Es gibt hunderte davon, doch warum erreichen uns nur die wenigsten hier in Deutschland?
Was ist an Animes so anders im Vergleich zu anderen Zeichentrickfilmen? Animes sind in Japan produzierten Animationsfilme. Dort sind sie sehr beliebt, sie gehören quasi zum Alltag. Animes zählen seit einiger Zeit als fester Bestandteil der japanischen Kultur. Durch die Filme und Serien macht das Land einen Umsatz von 80 Milliarden Euro im Jahr.
Zum einem haben Animes durch ihren speziellen Zeichenstil einen hohen Wiedererkennungswert und zum anderen unterscheiden sie sich von den westlichen Cartoons vor allem in ihrem Inhalt. Im westlichen
Die Vorlage von Animes sind meistens Mangas, die japanischen Comics.
Kulturkreis sieht man Zeichentrickserien eher als etwas für Kinder an und die Serien bieten meistens lustige Inhalte. Animes sind aber nicht nur für Kinder gemacht, sondern auch für Jugendliche und Erwachsene. Deshalb werden sie auch in Genres unterteilt. Die bekanntesten sind wohl - Shojo (für Mädchen),
- Shonen (für Jungs),
- Mecha (mit Robotern) und
- Sentai (eine Gruppe aus Superhelden).
RTL 2 strahlt regelmäßig Animes aus.
Zu den bekanntesten Anime-Serien in Deutschland gehören:
- Pokemon
- Sailor Moon
- Dragonball
- One Piece
Animes werden in Deutschland wohl nie einen vergleichbaren Durchbruch wie in Japan erreichen, da es zu wenige Interessierte gibt. Außerdem kosten Animes für den Sender viel Geld und dieser ist sich oft unsicher, ob die Serie auch den entsprechenden Erfolg erzielen kann. So gibt es nur einige Animes, die im deutschen Fernsehen ausgestrahlt werden.
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