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TV

(T)Raumschiff Surprise

Nicole Ludwig
20. Februar 2010 13:00 Uhr
261 Kommentare
Visuell braucht sich die "Star Trek"-Parodie weder vor ihren Vorgängern noch vor den großen Science-Fiction-Blockbustern verstecken, die zur gleichen Zeit in Hollywood gedreht wurden. Im Gegenteil - die Effekte und Modelle sehen in manchen Szenen sogar echter und weniger gekünstelt aus. Diese technische Perfektion war natürlich Voraussetzung dafür, dass Michael "Bully" Herbig wieder einmal großes Entertainment auf die Leinwand bringt.
Wir schreiben das Jahr 2304: Vor 250 Jahren haben die ersten Menschen den Mars besiedelt und kehren nun unter der Führung des finsteren Herrschers Rogul auf die Erde zurück, um sie zu besetzen. Eine Katastrophe steht bevor - gäbe es nicht die Besatzung des Raumschiffs Surprise, die von Königin Metapha als Rettungscrew eingesetzt wird. Doch das tuntige Team - Käpt'n Kork, Mr. Spuck und Ingenieur Schrotty - interessiert sich kaum für die Rettung der Erde ...



Ein richtiger Spaßvogel war Michael Herbig, besser bekannt als Bully, schon immer. Der in München geborene Komiker ist bereits mit Anfang 20 eine lokale Berühmtheit - als Co-Moderator der Radiosendung "Langemann und die Morgencrew". 1996, nachdem er für seine Comedy-Hörfunk-Serie "Die Bayern Cops" mit dem "BLM Hörfunkpreis" für Comedy ausgezeichnet wird, schafft Bully den Sprung ins TV und bringt die Isarmetropole mit seiner Comedy-Reihe "Die Männer von Isar 3" im lokalen Fernsehen zum Lachen. 1996 erweitert er sein Schaffensspektrum und gründet die Band "Bully und die Schlauen". Deutschlandweit feiert er mit seiner Combo große Erfolge. Im selben Jahr gründet er seine eigene

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Produktionsgesellschaft "herbX Medienproduktion". Nur ein Jahr später, 1997, gelingt Bully mit seiner Show "bullyparade" (mit Rick Kavanian und Christian Tramitz) der Durchbruch. Das Format wird zweimal für den Comedy-Preis "Goldene Rose von Montreux" und einmal für den Deutschen Fernsehpreis 2000 nominiert. 1999 gibt Bully mit "Erkan & Stefan" sein Regiedebüt in einem Kinofilm. 2000 gründet er seine Produktionsfirma "herbX film" und legt damit den Grundstein für seinen Kinohit von 2001 "Der Schuh des Manitu" - spätestens jetzt ist Bully ein Star! Wie so oft war das Multitalent auch diesmal nicht nur hinter sondern auch vor der Kamera aktiv: als Produzent, Regisseur, Autor und Darsteller. 2001 erhält "Der Schuh des Manitu" den "Bambi" in der Kategorie "Film - National". Doch auch als Sprecher ist Bully weiterhin erfolgreich: 2000 leiht er seine Stimme dem "Lama - Kusko" aus dem Disney-Zeichentrickfilm "Ein Königreich für ein Lama". Außerdem bringt er im selben Jahr das Comedy-Hörspiel "Traumschiff" heraus. 2004 legt Bully nach und bringt "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" auf die deutschen Leinwände und erhält dafür den "Bambi". Im selben Jahr startet seine neue Comedy-Show "Bully und Rick" auf ProSieben auf Sendung, und Bully wird mit dem Deutschen Comedy-Preis als bester Comedian ausgezeichnet. 2005 wird "Bully und Rick" in der Kategorie "Beste Sketch-Comedy" mit dem Deutschen Comedy Preis geehrt und Bully selbst erhält die "Goldene Kamera". In den folgenden Jahren geht es munter weiter: 2006 ist er in Sebastian Niemanns "Hui Buh - Das Schlossgespenst" in den Kinos zu sehen, 2007 bringt Bully seinen Animationsfilm "Lissi und der wilde Kaiser" auf die deutschen Leinwände, 2008 spielt er die zweite Hauptrolle neben Franz-Xaver Kroetz in Joseph Vilsmaiers "Die Geschichte vom Brandner Kaspar" und erhält erneut den "Bambi". 2009 bringt Bully wieder einen eigenen Film in die Kinos: die Familienkomödie "Wickie und die starken Männer", womit er einem Idol seiner Kindheit ein persönliches cineastisches Denkmal setzt.


Darsteller (Rolle)
Michael "Bully" Herbig (Mr. Spuck)
Rick Kavanian (Schrotty/Pulle/Jens Maul)
Christian Tramitz (Käpt'n Kork)
Anja Kling (Königin Metapha)
Til Schweiger (Rock)
Sky du Mont (Herzog William der Letzte/Santa Maria)
Hans-Michael Rehberg (Mars-Regulator Rogul)
Siegfried Terpoorten (Jim)
Reiner Schöne (Senator Bean)
Textquellen: © ProSiebenSat.1 Media AG
Bildquelle: © ProSieben
7. Februar 2012 10:41 Uhr