Sport
Stephen Lee hinter Gittern
Christoph M.
20. Februar 2010 09:56 Uhr
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Der englische Snookerprofi Stephen Lee sitzt hinter Gittern. Nach Angaben der Polizei soll er Spielmanipulationen und Betrug begangen haben, die ihm zum Sieg verhalfen.
Am 16. Februar 2010 wurde der englische Snookerspieler Stephen Lee festgenommen. Er soll nach Angaben der Polizei die Spiele der Welsh Open manipuliert haben, um sich somit den Sieg zu verschaffen. Ein Sprecher der Polizei sagte nach Informationen von eurosport.de: "Ein 35-jähriger Mann aus Wiltshire wurde heute Morgen wegen Betrugsverdacht verhaftet. Die West Midlands Polizei hat die Glücksspiel-Kommision bei den Ermittlungen über verdächtige Wettmuster unterstützt." Der World-Snooker Verband bestätigte den Vorgang, gab aber keine weiteren Erklärungen ab: "Die Berichte über Spielmanipulation sind bei uns bekannt und wir warten auf weitere Entwicklungen" (eurosport.de). Die World-Snooker Kommission würde sich nicht weiter über die Vorfälle äußern bis die Untersuchungen neue Ergebnisse ergeben haben. Lee wirft alle Vorwürfe zurück. Die Untersuchungen ergaben zurzeit keine neuen Ergebnisse. 
Eine Freilassung steht bald bevor. Er kämpft darum, in der Weltrangliste wieder nach oben zu klettern, und das Letzte was er dabei gebrauch kann ist, einfach ein paar Frames wegzuwerfen. Er will in die Top 16 zurück und würde nichts tun, was das gefährden könnte.
Schon einmal, im Jahr 2000, viel Lee auf, als er vor einem Turnier auf Haschisch positiv getestet worden war.
Eine weitere Untersuchung der Spielkommission läuft zu dem Spiel zwischen Stephen Maguire und Jamie Burnett bei der UK Championship 2008. Auch in diesem Fall liegen keine weiteren Ergebnisse vor.
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