Sport
Sieg für Wilhelm und Sumann
Nicole Ludwig
28. Dezember 2009 20:06 Uhr
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Bei der achten Auflage der „World Team Challenge“, dem Biathlon-Spektakel in Gelsenkirchen bezwangen die Deutsche Kati Wilhelm und der Österreicher Christoph Sumann ihre Gegner und eröffneten den Fans die Freude auf Olympia.
Nach dem Massenstart, der „ersten Halbzeit“ der World Team Challenge Auf Schalke führte Dominik Landertinger (Österreich) mit seiner Partnerin Darja Domracheva aus Weißrussland, doch bereits auf Platz zwei folgte die erste Deutsche Kati Wilhelm mit ihrem Österreichischem Partner Christoph Sumann und danach Michael Greis und Simone Hauswald. Die Titelverteidiger Deryzemlya/Khvostenko aus der Ukraine folgten mit nur geringem Rückstand auf Platz fünf.
Dann die Verfolgung in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen. Acht Runden für jedes Paar vor 55000 Zuschauern. Die beiden deutschen Damen übergaben nach dem fehlerfreien Schießen als erste an ihre jeweiligen Partner. Wilhelm/Sumann führten dann auch nach dem zweiten Wechsel. Der Österreicher Christoph Sumann war im vergangenen Jahr mit der deutschen Martina Beck gestartet und Zweiter geworden, nachdem ihr Partner krankheitsbedingt absagen musste. Seitdem lassen die Veranstalter auch nationenübergreifende Paare zu.
Trotz eines Schießfehlers konnte Sumann die Führung nach dem vierten Schießen, einmal liegend, einmal stehend für jeden der Teilnehmer, und damit zur Hälfte des Rennens knapp vor den Franzosen Brunet/Defrasne halten. Trotz eines spektakulären Überholmanövers des Österreichers vor dem drittletzten Schießen gingen die Franzosen vor der letzten Damenrunde in Führung. Doch zwei Schießfehler von Marie-Laure Brunet eröffneten die Hoffnungen der Deutschen auf den zweiten Sieg nach dem Triumph von Martina Beck, damals noch Glagow und Michael Greis bei der Premiere 2002: Kati Wilhelm schloss auf und übergab auf Christoph Sumann 7,5 Sekunden hinter Vincent Defrasne. Seite an Seite dann die letzte Fünferserie: Defranse erzielte den ersten Treffer, doch zwei Fehler beim vierten und fünften Schuss, schickten den Österreicher als ersten auf die Schlussrunde. Den Sieg ließen sich Wilhelm/Sumann nicht mehr nehmen. Den zweiten Platz erzielten die Titelverteidiger aus der Ukraine vor den Franzosen.
24000 Euro erhält das Siegerpaar mit diesem Erfolg. Der erste Sieg eines Österreichers und der erste eines gemischten Paares. "Um wieder dabei zu sein, hätte ich mich sogar zur Frau umoperieren lassen", sagte Sumann vor dem Rennen der ARD. Der sympathische Österreicher, welcher bereits im vergangenen Jahr die Herzen der Fans gewann, und die deutsche Olympiasiegerin konnten somit ihrem Namen als Favoriten alle Ehre machen. Für Wilhelm war es die achte Teilnahme bei der achten Auflage.
Zusätzlich zum Preisgeld erhalten die Sieger einen Kleinwagen. Über dessen Aufteilung haben sich die Sieger noch keine Gedanken gemacht, wie sie im Interview nach dem Rennen bekannt gaben, doch auch dieses Problem ließe sich irgendwie lösen.
Dann die Verfolgung in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen. Acht Runden für jedes Paar vor 55000 Zuschauern. Die beiden deutschen Damen übergaben nach dem fehlerfreien Schießen als erste an ihre jeweiligen Partner. Wilhelm/Sumann führten dann auch nach dem zweiten Wechsel. Der Österreicher Christoph Sumann war im vergangenen Jahr mit der deutschen Martina Beck gestartet und Zweiter geworden, nachdem ihr Partner krankheitsbedingt absagen musste. Seitdem lassen die Veranstalter auch nationenübergreifende Paare zu.
Trotz eines Schießfehlers konnte Sumann die Führung nach dem vierten Schießen, einmal liegend, einmal stehend für jeden der Teilnehmer, und damit zur Hälfte des Rennens knapp vor den Franzosen Brunet/Defrasne halten. Trotz eines spektakulären Überholmanövers des Österreichers vor dem drittletzten Schießen gingen die Franzosen vor der letzten Damenrunde in Führung. Doch zwei Schießfehler von Marie-Laure Brunet eröffneten die Hoffnungen der Deutschen auf den zweiten Sieg nach dem Triumph von Martina Beck, damals noch Glagow und Michael Greis bei der Premiere 2002: Kati Wilhelm schloss auf und übergab auf Christoph Sumann 7,5 Sekunden hinter Vincent Defrasne. Seite an Seite dann die letzte Fünferserie: Defranse erzielte den ersten Treffer, doch zwei Fehler beim vierten und fünften Schuss, schickten den Österreicher als ersten auf die Schlussrunde. Den Sieg ließen sich Wilhelm/Sumann nicht mehr nehmen. Den zweiten Platz erzielten die Titelverteidiger aus der Ukraine vor den Franzosen.

Zusätzlich zum Preisgeld erhalten die Sieger einen Kleinwagen. Über dessen Aufteilung haben sich die Sieger noch keine Gedanken gemacht, wie sie im Interview nach dem Rennen bekannt gaben, doch auch dieses Problem ließe sich irgendwie lösen.
Bildquelle: © flickr.com/GAP089, © flickr.com/glawster
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