Sport
Schlechtester Spieler 2011 steht fest
Julian Müller
12. Januar 2012 10:44 Uhr
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Tiefer kann man im Fußball nicht sinken: Der schlechteste Spieler des Jahres 2011 ist gewählt worden. Diese Auszeichnung ist das Gegenstück zum Ball aus Gold für den Weltfußballer des Jahres. Er schimpft sich Ballon de Plomb: Ball aus Blei.
Seit 2003 lassen die Redakteure des französischen Sportmagazins Les Cahiers du football ihre Leser darüber abstimmen, wer der schlechteste Spieler des Jahres ist - sozusagen als Gegenpreis zur Auszeichnung "Bester Spieler des Jahres". In diesem Jahr ging die unrühmliche Auszeichnung an den Afrikaner Moussa Maazou. "katastrophale Auftritte" und "fußballerisches Unvermögen"
Maazou verfügt über alles, was man für den Ball aus Blei mitbringen muss: "katastrophale Auftritte auf und neben dem Platz", "fußballerisches Unvermögen", "misslungene Karriereplanung" und "Charakterlosigkeit" (eurosport.yahoo.com)
"Das geht mir am Arsch vorbei"
Maazou war vom russischen Spitzenclub ZSKA Moskau an Girondins Bordeaux geliehen worden. Doch dort wollte dem 23-jährigen Nigrer absolut nichts gelingen. Schließlich ließ er sich zu einem Interview hinreißen, dass ihn den Job kosten sollte: "Ich spiele eben gerne zentral und brauche lange Bälle. Hier aber muss man passen und das alles. Wir spielen Fußball. Es ist schwieriger." Die Fans, reagierten auf diese Worte mit Unverständnis, sodass Maazou wenig später zum verhängnisvollen Gegenangriff ausholte. "Die Leute können sagen was sie wollen. Wenn sie enttäuscht sind, ist das ihr Problem. Das geht mir am Arsch vorbei."
Maazou behält Leihwagen
Der nächste Fleck auf einer längst nicht mehr weißen Weste bahnte sich auf dem Weg zum neuen Verein AS Monaco an. Um dorthin zu gelangen, hatte sich Maazou einen Leihwagen besorgt - aber nicht mehr zurückgegeben. "Er hat nicht mehr gezahlt. Als ich ihm seine
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Neuer Trainer, neue Chance?
Unter dem neuen Coach Francky Dury scheint Maazou eine letzte Chance bei Monaco zu bekommen. Ob er sie sofort nutzen kann, ist fraglich. Denn ab dem 21. Januar findet der Afrika-Cup statt, den Maazou als höchste Priorität empfindet.
Bildquelle: © stock.xhng, © geograph.org.uk/Mike Pennington
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