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Sport

Olympia: Wer wird Fahnenträger?

Nancy Türke
10. Februar 2010 13:46 Uhr
83 Kommentare
Jetzt sind es nur noch drei Tage bis zur Eröffnungsfeier der XXI. Olympischen Winterspiele in Vancouver. Doch wer trägt diesmal die deutsche Fahne in das Olympiastadion?
Zahlreiche Sportler werden schon seit Wochen in den Medien zu diesem Thema befragt. Mittlerweile können erste Prognosen gestellt werden. Die meisten der antretenden Sportler haben den Traum von Olympia seit ihrer Kindheit, doch nur den Wenigsten will dieser auch vergönnt sein. Denn die Fahne des eigenen Landes zu tragen, ist nicht nur eine große Würde, sondern bestätigt auch die eigenen Leistungen. Aber wer wird es nun wirklich?


Die fünf aussichtsreichsten Kandidaten

André Lange (Bobfahrer]

Der Doppelolympiasieger von Turin gilt derzeit bei Experten als heißester Favorit. Nicht nur sein Außnahmetalent in der Eisrinne, sondern auch seine Bescheidenheit und Offenheit machen ihn zu einem potentiellen Fahnenträger.

Maria Riesch (Skirennfahrerin)
Sie musste die letzten Spiele verletzungsbedingt absagen, steht nun aber umso mehr im Fokus.
Sie gewann letztes Jahr Gold im WM-Slalom und präsentiert sich fröhlich und geschickt vor der Kamera. Auch bei den Männern steht sie hoch im Kurs und wird ebenso als Fahnenträgerin gehandelt.

Michael Greis (Biathlet)

Der sympathische Biathlet aus Bayern hat sich 2006 drei Mal Gold gesichert und ist bis heute einer der Besten im deutschen Biathlonherrenteam von Frank Ullrich.

Axel Teichmann (Langläufer)

Der Langläufer hat schon viele Erfolge verbuchen können, allerdings ist er eher ein Geheimfavorit auf die Fahne.

Anni Friesinger-Postma (Eisschnellläuferin)

Sie galt bisher als die Aussichtsreichste, hat allerdings durch den Skandal um den Teamarzt von Claudia Pechstein ihre Chancen verringert. Dabei würden gerade die Herren sie als Fahnenträgerin bevorzugen. Sie ließ schon oft in sexy Posen die Männerwelt schwach werden und oberdrein ist sie eine erfolgreiche Sportlerin.

Wie dem auch sei, die Fahne tragen zu dürfen, ist ein gutes Omen, denn 2006 in Turin hatte Kati Wilhelm bereits diese Ehre und holte später einmal Gold und zweimal Silber.

Diesmal nehmen die Biathleten um Magdalena Neuner aus terminlichen Gründen nicht an der Eröffnungsfeier teil.
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redakteur
8. Februar 2012 14:06 Uhr