Sport
Olympia 2016 in Brasilien
Chris P.
3. Oktober 2009 12:13 Uhr
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Der Präsident Brasiliens weinte, die Copacabana feierte, Brasilien feiert. Am Freitag wurde der Austragungsort der Olympischen Spiele 2016 bekannt gegeben. Zur Auswahl standen unter anderem auch Spanien und die USA.
In Kopenhagen wählte das IOC (Internationales Olympisches Komitee) den Austragungsort der Olympischen Spiele 2016. Im entscheidenden, letzten Wahlgang lag Rio de Janeiro mit 66 Stimmen deutlich vor Madrid mit 33 Stimmen. Um genau 18.50 Uhr wurde es spannend: Millionen von Menschen jubelten, als es dann entschieden war.
Nicht nur der Präsident, sonder auch der Welt-Fußballer Pelé, der für sein Heimatland geworben hatte, musste weinen:"Ich kann gar nicht aufhören zu weinen, seitdem ich das Ergebnis kenne. Das ist ein großer Moment. Nicht nur für Brasilien, sondern für ganz Südamerika. Vergleicht man das mit einer Fußball-WM, ist es so, als hätten wir erneut ein wichtiges Tor erzielt", so Pelé.
Eine große Niederlage musste jedoch Barack Obama einstecken. Seine Stadt Chicago schied schon im ersten Wahlgang aus. Der mit großen Hoffnungen angereiste Präsident konnte dann auch wieder schnell nach Hause fliegen.
Damit hat Brasilien es im sechsten Anlauf geschafft. Zwei Jahre vorher findet hier übrigens auch die Fußballweltmeisterschaft statt. Damit hat sich Brasilien gleich zwei Weltturniere direkt hintereinander gesichert. „Die Wahl zu treffen ist immer eine schwierige und manchmal eine schmerzvolle Übung. Rio hat es für 2012 nicht ins Finale geschafft. Sie wollten zuhören, sie haben auch zugehört und ihre Lehren daraus gezogen. Daraus ist ein schöne Geschichte geworden“, sagte Jacques Rogge, Präsident des IOC.
Das IOC folgte bei seiner Entscheidung der Bitte des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, der am Mittag persönlich vor den 105 IOC-Mitgliedern für Olympia in seinem Heimatland geworben hatte und dabei am Ende sogar den mächtigsten Mann der Welt ausstach. Chicago war im ersten Wahlgang mit nur 18 Stimmen gescheitert, im zweiten kam das Aus für Tokio.
Obwohl in der Stadt große Gefahr aufgrund von Kriminalität besteht, was durch die Nähe von Arm und Reich bedingt ist, allerdings bis spätestens 2014 in den Griff bekommen werden soll, freut sich die ganze Welt mit Brasilien auf 2016, wenn die Athleten in der Nähe des Corvocado, auf dem die berühmte 38 Meter hohe Christus-Statue Cristo Redentor steht, den Kampf um die Medaillen austragen.
Machte Werbung für seine Heimat: Der Welt-Fußballer Pelé
Nicht nur der Präsident, sonder auch der Welt-Fußballer Pelé, der für sein Heimatland geworben hatte, musste weinen:"Ich kann gar nicht aufhören zu weinen, seitdem ich das Ergebnis kenne. Das ist ein großer Moment. Nicht nur für Brasilien, sondern für ganz Südamerika. Vergleicht man das mit einer Fußball-WM, ist es so, als hätten wir erneut ein wichtiges Tor erzielt", so Pelé.
Eine große Niederlage musste jedoch Barack Obama einstecken. Seine Stadt Chicago schied schon im ersten Wahlgang aus. Der mit großen Hoffnungen angereiste Präsident konnte dann auch wieder schnell nach Hause fliegen.
Damit hat Brasilien es im sechsten Anlauf geschafft. Zwei Jahre vorher findet hier übrigens auch die Fußballweltmeisterschaft statt. Damit hat sich Brasilien gleich zwei Weltturniere direkt hintereinander gesichert. „Die Wahl zu treffen ist immer eine schwierige und manchmal eine schmerzvolle Übung. Rio hat es für 2012 nicht ins Finale geschafft. Sie wollten zuhören, sie haben auch zugehört und ihre Lehren daraus gezogen. Daraus ist ein schöne Geschichte geworden“, sagte Jacques Rogge, Präsident des IOC.

Wahrzeichen Rios: Der 38 Meter hohe Cristo Redentor auf dem Corcovado
Das IOC folgte bei seiner Entscheidung der Bitte des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, der am Mittag persönlich vor den 105 IOC-Mitgliedern für Olympia in seinem Heimatland geworben hatte und dabei am Ende sogar den mächtigsten Mann der Welt ausstach. Chicago war im ersten Wahlgang mit nur 18 Stimmen gescheitert, im zweiten kam das Aus für Tokio.
Obwohl in der Stadt große Gefahr aufgrund von Kriminalität besteht, was durch die Nähe von Arm und Reich bedingt ist, allerdings bis spätestens 2014 in den Griff bekommen werden soll, freut sich die ganze Welt mit Brasilien auf 2016, wenn die Athleten in der Nähe des Corvocado, auf dem die berühmte 38 Meter hohe Christus-Statue Cristo Redentor steht, den Kampf um die Medaillen austragen.
Bildquelle: © wikimedia.commons.org/Sean Vivek Crasto, © flickr.com/World Economic Forum, © picasaweb.google.com/Sotti