Sport
Nigerias Präsident löst Verband auf
Nicole Ludwig
1. Juli 2010 12:04 Uhr
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Ganz Afrika hofft auf Ghanas Erfolg im Viertelfinale gegen Uruguay. Doch die ausgeschiedenen afrikanischen Teams plagen Zukunftssorgen. Nigerias Präsident will das Team für zwei Jahre sperren und auch in Kamerun gibt es Protest über das Verhalten der Spieler.
Goodluck Jonathan, der nigerianische Staatspräsident hat sein Team für die nächsten zwei Jahre von internationalen Turnieren ausgeschlossen. Es sei eine Umstrukturierung aufgrund des schlechten Ergebnisses bei der laufenden WM in Südafrika notwendig. Außerdem wurde der Fußballverband des westafrikanischen Staates aufgelöst. Nigeria verlor bei der WM gegen Argentinien, sowie Griechenland und kam gegen Südkorea zu einem Unentschieden. Damit erreichte die Mannschaft den letzten Gruppenplatz und schied in der Vorrunde aus.
Von Seiten der FIFA existiert noch keine Stellungnahme, dennoch ist bekannt, dass sich der Weltverband die Einmischung der Politik ins Fußballgeschehen verbietet.
Auch in der Nationalmannschaft von Kamerun lief nicht alles rund: viele Spieler sollen bis früh morgens Partys gefeiert haben und das auch zwischen den Spielen. "Wenn man mit so einer Einstellung in eine WM geht, dann hat man auch keine Chance", beklagte sich Mohamadou Idrissou in der Sport Bild.
Bildquelle: © Stuart Franklin/Getty Images
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