Sport
Löw will mehr Zeit für Kapitänsfrage
Julian Müller
22. August 2010 12:43 Uhr
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Fußball-Bundestrainer Joachim Löw braucht für eine Entscheidung in der Frage nach dem künftigen Kapitän der Nationalmannschaft noch Zeit. Bewerber sind Philipp Lahm, der Teamkapitän bei der Weltmeisterschaft in Südafrika, und Michael Ballack.
Mit einigen Andeutungen hatte Löw zuletzt den Eindruck erweckt, er habe sich bereits für Lahm entschieden.
Löw braucht Zeit
Kritiker warfen ihm vor, er rede "um den heißen Brei" herum. Gegenüber dem Spiegel erklärte Löw, er sei erst jetzt allmählich wieder in der Lage, über Konzepte, Personal, Taktik und auch die Kapitänsfrage nachzudenken. Die WM sei anstrengend gewesen, er habe Abstand gebraucht nach diesen "vielen emotionalen Ereignissen".
Löw fehlte nötige Energie
Nach dem Turnier habe ihm die nötige Energie gefehlt, nach und nach seien die Eindrücke der WM hochgekommen – "aus der Tiefe des Körpers und des Kopfes", wie es Löw formuliert. "Ich musste mal loslassen, den Anker werfen, damit ich wieder kreativer werden konnte." Es gehe um eine "Vision für die nächsten zwei Jahre", die er der Mannschaft vor den EM-Qualifikationsspielen Anfang September präsentieren will. Auch wenn er bereits "klare Vorstellungen" habe, wolle er erst noch "die Gedanken fließen lassen", auch zur Kapitänsfrage. "Vielleicht kommt noch mal eine andere Sichtweise. Ich brauche Zeit, um überzeugt zu sein von den Schritten, die ich einleite."
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Löw braucht Zeit
Kritiker warfen ihm vor, er rede "um den heißen Brei" herum. Gegenüber dem Spiegel erklärte Löw, er sei erst jetzt allmählich wieder in der Lage, über Konzepte, Personal, Taktik und auch die Kapitänsfrage nachzudenken. Die WM sei anstrengend gewesen, er habe Abstand gebraucht nach diesen "vielen emotionalen Ereignissen".
Löw fehlte nötige Energie
Nach dem Turnier habe ihm die nötige Energie gefehlt, nach und nach seien die Eindrücke der WM hochgekommen – "aus der Tiefe des Körpers und des Kopfes", wie es Löw formuliert. "Ich musste mal loslassen, den Anker werfen, damit ich wieder kreativer werden konnte." Es gehe um eine "Vision für die nächsten zwei Jahre", die er der Mannschaft vor den EM-Qualifikationsspielen Anfang September präsentieren will. Auch wenn er bereits "klare Vorstellungen" habe, wolle er erst noch "die Gedanken fließen lassen", auch zur Kapitänsfrage. "Vielleicht kommt noch mal eine andere Sichtweise. Ich brauche Zeit, um überzeugt zu sein von den Schritten, die ich einleite."
Textquellen: © dts
Bildquelle: © dts Nachrichtenagentur
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