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Kolumbien: Jugendtrainer erschossen
Gelöschter Nutzer
21. August 2010 18:28 Uhr
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Blutige Untat in Kolumbien:
Nach einem Fußballspiel erschossen Unbekannte einen Jugendtrainer direkt vor dem Stadion. Die Motive sind derzeit noch völlig unklar.
Ein kolumbianischer Fußball-Trainer ist am Sonntag, dem 15. August 2010, nach Verlassen des Stadions offensichtlich von Auftragskillern erschossen worden, so sport1.de. Der Kolumbianer Alvaro Poveda trainierte die U15 Jugendmannschaft von der Kleinstadt Acacias in der Provinz Meta, die im Zentrum von Kolumbien liegt. Acacias liegt etwa 80 Kilometer südöstlich von der Haupt- und Millionenstadt Bogotá.
Auftragsmörder lauerten dem Trainer nach dem Spiel gegen Estrella Roja aus Bogotá auf.

Nachdem sie ihre Tat vollbracht hatten, flüchteten die Unbekannten auf einem Motorrad. Die Motive der Tat sind bisher noch völlig unklar. Es wird spekuliert, ob die örtliche Fußballmafia etwas mit dem schrecklichen Tod am Hut hat.
Bereits früher Todesfälle
Fußball-Gewalt in Kolumbien ist allerdings nicht ungewöhnlich.
Kolumbiens Verteidiger Andres Escobar wurde zwei Tage nach der WM 1994, nachdem er ein Eigentor erzielte und seinem Team somit eine 2:1-Niederlage gegen die Vereinigten Staaten beschert hatte, was gleichzeitig das Ausscheiden für Kolumbien bedeutete, von der kolumbianischen Fußballmafia erschossen.
Vor einer Bar in Medellín wurde der Verteidiger damals mit sechs Schüssen getötet.
Bildquelle: © flickr.com/ bogenfreund, © stock.xchng
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