Sport
Herbstmeister Bayern
Julian Müller
1. November 2009 13:34 Uhr
143 Kommentare
Es ist schon ziemlich lange her, dass der FC Bayern auf dem ersten Platz der Bundesligatabelle verweilen konnte. Jürgen Klinsmann scheiterte an den Münchenern und Louis van Gaal tut sich bisweilen ebenfalls schwer. Doch Uli Hoeneß gibt sich zuversichtlich.
Hoeneß optimistisch
Kaum einer ist schon so lange bei den Bayern wie Urgewächs Uli Hoeneß. Er weiß, wie es ist, Erfolg zu haben. Umso deutlicher muss ihm die Lage seines Vereins erscheinen, in der sich dieser derzeit befindet. Natürlich, Platz fünf ist nicht schlecht, aber man ist anderes gewohnt. Nur traut man sich gesteckte Ziele nicht mehr derart breitgefächert rauszuposaunen, wie noch vor zwei oder drei Jahren, zumal dies wahrscheinlich als arrogant und realitätsfern abgestempelt werden würden. Zweifel schleichen sich in die Bayernköpfe, langsam, aber sicher. Ein Grund mehr, optimistisch zu sein. „Ich denke, dass wir vor Weihnachten auf Platz eins stehen werden.“, spekuliert der Bayernmanager Hoeneß in einem Interview mit bundesliga.de, unmittelbar nach dem Remis in Stuttgart.
"Nicht derselbe Verein"
Die Leistung einer Mannschaft sollte nicht von einzelnen Spielern abhängig sein. Doch es ist kein Geheimnis, dass dies bei gefühlten 95 Prozent aller Profivereine der Fall ist. So nennt Hoeneß auf bundesliga.de die verletzungsbedingten Ausfälle zweier Spieler als Grund für mittelmäßige Leistungen. „Ich bin keiner, der nach den Verletzten ruft. Aber der FC Bayern ohne Franck Ribery und Arjen Robben ist nicht derselbe Verein. Wir halten uns ganz gut ohne die beiden. Wenn sie wieder dabei sind, stehen wir bald ganz oben.“, wird der Fußballwelt prophezeit.
Dienstag gegen Bordeaux
Und wie es immer so ist, wird das nächste Spiel als großer Rettungsanker zelebriert. „Gegen Bordeaux müssen wir gewinnen, weil es ansonsten extrem schwierig wird, noch weiterzukommen. Deswegen bin ich da ziemlich nervös.“, gibt Hoeneß zu (bundesliga.de). Dabei wird er wissen, dass für einen Sieg und ein Weiterkommen in der Champions League ein gehöriges Quäntchen Glück unabdingbar ist, kann man doch nicht einmal auf nationaler Ebene das Geschehen an sich binden.
Die Siege kommen für den FC Bayern unregelmäßiger als gewohnt. Schlecht geht es ihm damit insofern, als der erfolgsverwöhnte Verein mit dem 70 Millionen-Kader unter Louis van Gaal so wohl nicht Meister werden kann. Eine gewagte Prognose, die aber nur konsequent ist. Der FC Bayern München wirkt wie ein teures 1000-Teile-Puzzle, bei dem die Teile ein verzerrtes Gesamtbild geben, wurden sie doch falsch zusammengesetzt.

Kaum einer ist schon so lange bei den Bayern wie Urgewächs Uli Hoeneß. Er weiß, wie es ist, Erfolg zu haben. Umso deutlicher muss ihm die Lage seines Vereins erscheinen, in der sich dieser derzeit befindet. Natürlich, Platz fünf ist nicht schlecht, aber man ist anderes gewohnt. Nur traut man sich gesteckte Ziele nicht mehr derart breitgefächert rauszuposaunen, wie noch vor zwei oder drei Jahren, zumal dies wahrscheinlich als arrogant und realitätsfern abgestempelt werden würden. Zweifel schleichen sich in die Bayernköpfe, langsam, aber sicher. Ein Grund mehr, optimistisch zu sein. „Ich denke, dass wir vor Weihnachten auf Platz eins stehen werden.“, spekuliert der Bayernmanager Hoeneß in einem Interview mit bundesliga.de, unmittelbar nach dem Remis in Stuttgart.
"Nicht derselbe Verein"
Die Leistung einer Mannschaft sollte nicht von einzelnen Spielern abhängig sein. Doch es ist kein Geheimnis, dass dies bei gefühlten 95 Prozent aller Profivereine der Fall ist. So nennt Hoeneß auf bundesliga.de die verletzungsbedingten Ausfälle zweier Spieler als Grund für mittelmäßige Leistungen. „Ich bin keiner, der nach den Verletzten ruft. Aber der FC Bayern ohne Franck Ribery und Arjen Robben ist nicht derselbe Verein. Wir halten uns ganz gut ohne die beiden. Wenn sie wieder dabei sind, stehen wir bald ganz oben.“, wird der Fußballwelt prophezeit.
Dienstag gegen Bordeaux
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Und wie es immer so ist, wird das nächste Spiel als großer Rettungsanker zelebriert. „Gegen Bordeaux müssen wir gewinnen, weil es ansonsten extrem schwierig wird, noch weiterzukommen. Deswegen bin ich da ziemlich nervös.“, gibt Hoeneß zu (bundesliga.de). Dabei wird er wissen, dass für einen Sieg und ein Weiterkommen in der Champions League ein gehöriges Quäntchen Glück unabdingbar ist, kann man doch nicht einmal auf nationaler Ebene das Geschehen an sich binden.
Die Siege kommen für den FC Bayern unregelmäßiger als gewohnt. Schlecht geht es ihm damit insofern, als der erfolgsverwöhnte Verein mit dem 70 Millionen-Kader unter Louis van Gaal so wohl nicht Meister werden kann. Eine gewagte Prognose, die aber nur konsequent ist. Der FC Bayern München wirkt wie ein teures 1000-Teile-Puzzle, bei dem die Teile ein verzerrtes Gesamtbild geben, wurden sie doch falsch zusammengesetzt.
Bildquelle: © DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, © DFL Deutsche Fußball Liga GmbH
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