Sport
Freeclimbing contra normales Klettern
Tim Grewatsch
23. Mai 2010 19:34 Uhr
17 Kommentare
Beide Kletterarten haben ihre Vor- und Nachteile. Freeclimbing findet man oft in der Werbung und es werden immer mehr, die es ausprobieren.
Doch gibt es noch mehr Vorteile, als an der frischen Luft zu sein? Und was ist mit den Nachteilen? Sollte man lieber doch beim traditionellen Klettern bleiben?
Das Freeclimbing findet man oft in der Werbung.
Es sieht spektakulär aus, wie der Kletterer ohne Seil die steile Bergwand hochklettert. DIe Wahrheit ist aber, dass man in der Realität im Normalfall ein Halteseil benutzt, das man durch die von eigener Hand in den Fels geschlagenen Ringe einfädelt. Was viele nicht wissen, ist, dass man auch in der Halle Freeclimbing absolvieren kann.
Der größte Vorteil am Freeclimbing ist im Freien die Bewegung an der frischen Luft.
Da der Kletterer aus reiner Körperkraft und Technik die Felswand bezwingt, gibt es jedoch oft Probleme mit Muskeln, Sehnen und Gelenken (z.B. an der Fingergelenken). Weiterhin muss man man auch geistig fit sein, da in mehreren hundert Metern Höhe Symptome der Höhenkrankheit auftreten können. Noch dazu braucht man viel Kraft und Glück mit dem Wetter. Ein weiterer Nachteil sind die vielen Ausrüstungsgegenstände, wie Kletterhaken, Karabiner, der Gurt, das Seil und der Helm.
Wer also körperlich und geistlich fit ist, kann beim Freeclimbing viel Spaß haben. Nur die Gesundheit ist eben gefährdet. Wer also lieber gesund bleiben will und seine Kondition verbessern will, sollte lieber beispielsweise Joggen gehen.
Das traditionelle Klettern wird meisten in der Halle praktiziert.
Man sichert sich nicht wie beim Freeclimbing alleine, sondern wird meistens durch einen Partner am Boden mit einem Seil gesichert. Außerdem folgt man auch wie beim Freeclimbing vorgegebenen Routen. Es ist verbreiteter wie das Freeclimbing und wird meist auch als sicherer angesehen.
Ein Vorteil des Kletterns ist, dass es nicht vom Wetter abhängig und zumindest in der Halle einfacher ist. Zusätzlich muss man nicht Spalten und Risse suchen, sondern die Haltemöglichkeiten sind vorgegeben. Außerdem ist die Ausrüstung um einiges kleiner als beim Freeclimbing. In der Halle sind auch die Touren natürlich kleiner, weshalb man immer wieder auch eine Pause einlegen kann.
Nachteile sind zumindest der fehlende Adrenalinkick, nach dem ersten, vielleicht auch zweiten Mal und meistens die nicht vorhandene frische Luft.
Fazit:
Freeclimbing ist eher für Menschen, die Action und den Adrenalinkick lieben und die auch das Risko auf sich nehmen, sich zu verletzen. Das normale Klettern ist eher für Leute, die klettern möchten, ohne sich wirklich in Gefahr zu begeben, aber trotzdem Spaß haben wollen.
Es sieht spektakulär aus, wie der Kletterer ohne Seil die steile Bergwand hochklettert. DIe Wahrheit ist aber, dass man in der Realität im Normalfall ein Halteseil benutzt, das man durch die von eigener Hand in den Fels geschlagenen Ringe einfädelt. Was viele nicht wissen, ist, dass man auch in der Halle Freeclimbing absolvieren kann.
Der größte Vorteil am Freeclimbing ist im Freien die Bewegung an der frischen Luft.
Da der Kletterer aus reiner Körperkraft und Technik die Felswand bezwingt, gibt es jedoch oft Probleme mit Muskeln, Sehnen und Gelenken (z.B. an der Fingergelenken). Weiterhin muss man man auch geistig fit sein, da in mehreren hundert Metern Höhe Symptome der Höhenkrankheit auftreten können. Noch dazu braucht man viel Kraft und Glück mit dem Wetter. Ein weiterer Nachteil sind die vielen Ausrüstungsgegenstände, wie Kletterhaken, Karabiner, der Gurt, das Seil und der Helm.
Wer also körperlich und geistlich fit ist, kann beim Freeclimbing viel Spaß haben. Nur die Gesundheit ist eben gefährdet. Wer also lieber gesund bleiben will und seine Kondition verbessern will, sollte lieber beispielsweise Joggen gehen.
Das traditionelle Klettern wird meisten in der Halle praktiziert.
Man sichert sich nicht wie beim Freeclimbing alleine, sondern wird meistens durch einen Partner am Boden mit einem Seil gesichert. Außerdem folgt man auch wie beim Freeclimbing vorgegebenen Routen. Es ist verbreiteter wie das Freeclimbing und wird meist auch als sicherer angesehen.
Ein Vorteil des Kletterns ist, dass es nicht vom Wetter abhängig und zumindest in der Halle einfacher ist. Zusätzlich muss man nicht Spalten und Risse suchen, sondern die Haltemöglichkeiten sind vorgegeben. Außerdem ist die Ausrüstung um einiges kleiner als beim Freeclimbing. In der Halle sind auch die Touren natürlich kleiner, weshalb man immer wieder auch eine Pause einlegen kann.
Nachteile sind zumindest der fehlende Adrenalinkick, nach dem ersten, vielleicht auch zweiten Mal und meistens die nicht vorhandene frische Luft.
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Freeclimbing ist eher für Menschen, die Action und den Adrenalinkick lieben und die auch das Risko auf sich nehmen, sich zu verletzen. Das normale Klettern ist eher für Leute, die klettern möchten, ohne sich wirklich in Gefahr zu begeben, aber trotzdem Spaß haben wollen.
Bildquelle: © stock.xhng, © flickr.com/gego2605, © flickr.com/nahne
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