Sport
Bob-Fahrer aufgespießt
Julian Müller
6. Januar 2012 16:11 Uhr
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Beim Bob-Weltcup in Altenberg hat sich ein schwerer Unfall ereignet. Der kanadische Bob-Pilot Chris Spring wurde nach einem Fahrfehler von einer Holzlatte aufgespießt. Seine drei Kollegen aus dem Vierer-Bob erlitten teilweise schwere Verletzungen.

Spring von Holzlatte aufgespießt
Der Bob-Weltcup im sächsischen Altenberg wird von einem schweren Unfall überschattet. Mit 130 km/h rauschte der Viererbob des 27-Jährigen Chris Spring nach einem Fahrfehler in die Bahnbegrenzung. Dabei wurde er von einer herausgebrochenen Holzlatte aufgespießt. Das Holzstück bohrte sich dermaßen in Springs unteren Rückenbereich, dass er mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Dresden gebracht werden musste. Auch seine drei Kollegen aus dem Viererbob wurden teils schwer verletzt.
Fahrfehler als Ursache
„Es gab zuvor einen Fahrfehler in Kurve 15, bei dem der Bob kräftig durchgeschüttelt wurde. Vielleicht hat der Pilot dadurch die Einfahrt in Kurve 16 komplett verpasst.”, schildert Thomas Schwab, Sportdirektor des deutschen Bob- und Schlittenverbands den Unfall nach Informationen von bild.de
Zustand stabil
Mittlerweile ist Spring außer Lebensgefahr. Das Viererbob-Weltcup-Finale soll am Sonntag, dem 8. Januar um 9 Uhr wie geplant stattfinden.
Bildquelle: © flcikr.com/kylemac
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