Sport
Ballack: Letztes Ziel ist die EM 2012
charlotte s.
10. August 2010 16:56 Uhr
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Bezüglich seiner Karriere im Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft machte Leverkusens Neuzugang Michael Ballack jetzt klare Ansagen: Nach der EM 2012 in Polen und der Ukraine ist Schluss. So enden wie Matthäus möchte er nicht - Löw indes spricht von langfristiger Entscheidung.
"Nicht enden wie Lothar Mattäus"
"Wenn nichts dazwischenkommt, möchte ich 2012 bei der EM dabei sein. 2014 bei der WM dagegen nicht mehr. Man muss schon wissen, wann man aufhört" sagte der bald 34-werdende Ballack im Star Talk bei Sport1 und beendete somit vorerst alle Diskussionen um seine weitere Zukunft. Er
wolle auf jeden Fall rechtzeitig den Absprung schaffen und nicht enden wie Lothar Matthäus. "Lothar Matthäus hat seinen Abgang seinerzeit verpasst - trotz seiner Verdienste.", sagte Ballack, der bei der WM 2000 mit dem damals 39-jährigen Rekordnationalspieler Matthäus aufgelaufen war.
Flick sei auch nicht Chef-Trainer geblieben
Ballack geht zu dem davon aus, dass er das Amt des Kapitäns, was er vorübergehend an Phillip Lahm abgeben musste wieder aufnimmt. "Ich habe auch nichts anderes gehört. Von daher gehe ich davon aus, dass ich weiter Kapitän bin" Jedoch weiß er auch, dass diese Entscheidung der Bundestrainer treffen wird und der habe sich laut Ballack für ihn entschieden. "Ich bin ja seit längerer Zeit Kapitän und es ist nichts passiert. Ich habe mich nur leider vor der WM verletzt und konnte mich nicht wehren", rechtfertigte er die Entscheidung des Bundestrainers und statuierte dazu noch ein Beispiel: "Als Hansi Flick bei der Europameisterschaft als Chef-Trainer einspringen musste, haben wir gegen Portugal gewonnen", verwies Ballack auf die WM 2008 und ergänzte: "Das hat ihm sicherlich auch gefallen, die Position als Chef-Trainer. Nur, er hat sich danach auch nicht hingestellt und gesagt, jetzt möchte ich gerne diese Position behalten."
Nach der WM ist vor der EM: Philipp Lahm möchte auch weiterhin Kapitän bleiben
Löw spricht von konzeptioneller Entscheidung
Rudi Völler, Ex-National Trainer und Sportdirektor von Ballacks neuem Arbeitgeber Bayer Leverkusen sagte zur Verteidigung des Mittelfeldspielers: "Michael war kurz vor der WM Kapitän. Warum soll er es nach der WM also nicht mehr sein?" Bleibt abzuwarten, wie Bundestrainer Joachim Löw die brisante K-Frage klären wird. In aktuellen Interviews hält er sich bedeckt, ließ jedoch gegenüber focus.de verlauten, dass es sich dabei auch um eine konzeptionelle Entscheidung, die nächsten Jahre betreffend, handelt. Ein Anzeichen, dass wohlmöglich Philipp Lahm die Binde auch nach der WM tragen darf?
"Wenn nichts dazwischenkommt, möchte ich 2012 bei der EM dabei sein. 2014 bei der WM dagegen nicht mehr. Man muss schon wissen, wann man aufhört" sagte der bald 34-werdende Ballack im Star Talk bei Sport1 und beendete somit vorerst alle Diskussionen um seine weitere Zukunft. Er

Flick sei auch nicht Chef-Trainer geblieben
Ballack geht zu dem davon aus, dass er das Amt des Kapitäns, was er vorübergehend an Phillip Lahm abgeben musste wieder aufnimmt. "Ich habe auch nichts anderes gehört. Von daher gehe ich davon aus, dass ich weiter Kapitän bin" Jedoch weiß er auch, dass diese Entscheidung der Bundestrainer treffen wird und der habe sich laut Ballack für ihn entschieden. "Ich bin ja seit längerer Zeit Kapitän und es ist nichts passiert. Ich habe mich nur leider vor der WM verletzt und konnte mich nicht wehren", rechtfertigte er die Entscheidung des Bundestrainers und statuierte dazu noch ein Beispiel: "Als Hansi Flick bei der Europameisterschaft als Chef-Trainer einspringen musste, haben wir gegen Portugal gewonnen", verwies Ballack auf die WM 2008 und ergänzte: "Das hat ihm sicherlich auch gefallen, die Position als Chef-Trainer. Nur, er hat sich danach auch nicht hingestellt und gesagt, jetzt möchte ich gerne diese Position behalten."
Nach der WM ist vor der EM: Philipp Lahm möchte auch weiterhin Kapitän bleiben
Löw spricht von konzeptioneller Entscheidung
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Bildquelle: © adidas, © Steve Haag/Getty Images
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