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BMW ging Betrügern auf den Leim
xelmade .de
23. November 2009 15:40 Uhr
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Beim Verkauf von BMW ist einiges schief gelaufen. Wie die Schweizer "Sonntagszeitung" berichtet, sei die Stiftung Qabak reiner Schwindel. Doch ist BMW da wirklich auf Betrüger reingefallen? Und welche Auswirkungen hätte das?

Das Kuriose an allem ist, dass sich BMW für den Verkauf selbst vom Unternehmen hat überzeugen lassen. Doch alle Investoren mit denen sie bürgten, waren Schwindel. Besonders seltsam ist, dass BMW von der dortigen Tätigkeit des Betrügers Peter King wusste und dass sie sich trotzdem darauf einließen. Das gute Zureden des "Unternehmens", dieser arbeite nicht mehr für sie, genügte BMW, um sich auf Qabak einzulassen. Doch da scheint sich BMW gewaltig geirrt zu haben.
Ziel der ganzen Lügen sind die TV-Gelder, die auf 40 Millionen Euro geschätzt werden. "Der Verkauf des Rennstalls wird platzen, weil es die reichen Investoren hinter dem Käufer Qadbak nicht gibt", schreibt die "Sonntagszeitung". Qabak hat sogar mit der angeblichen Bank Bahrain Capital International (BCI) geworben. Diese sollte für das Unternehmen birgen. Nun ist auch ein Grund gefunden, wieso die FIA auch so lange mit der Startplatzvergabe gewartet hat. Sie waren sich nicht sicher, ob sich dahinter ein seriöses Unternehmen verbirgt und wie sich nun rausstellt hatten sie nicht unbegründete Verdächtigungen.
Wieso wollte BMW das Team verkaufen?
Da es in der letzten Saison mit dem Team nicht wirklich vorwärts ging, entschloss sich BMW, aus dem Formel 1-Zirkus auszusteigen, um so Kosten zu senken. Nach langer Suche fanden sie Qabak, dessen Glaubwürdigkeit derzeit allerdings mehr als fraglich ist.
Was wird nun mit BMW passieren?
Wahrscheinlich wird man nun keinen neuen Käufer finden, somit wird es das Team leider nicht mehr geben. Ob BMW nun als Motorlieferant einsteigen wird, bleibt abzuwarten. Dennoch ist es eine enttäuschende Nachricht, nicht nur für Formel 1-Fans, sondern auch für BMW selbst.
Bildquelle: © commons.wikimedia.org/Wolfgang Pehlemann Wiesbaden Germany
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