login
 
profil
 
neues von...
 
antworten auf...
 
leserschaft
 
einstellungen
 
artikel schreiben
 
Musik

Soul-Newcomer Aloe Blacc

Hon Gre
31. August 2010 18:19 Uhr
65 Kommentare
Es rumort aktuell kräftig an der "next big Hit"-Front und ein Name ist in aller Munde: ALOE BLACC! Mit dem Song "I need a Dollar" aus seinem neuen Album “Good Things”, das am 08.10. in Deutschland von Universal Domestic/Vertigo veröffentlicht wird, scheint der Sänger und Songwriter einen Nerv getroffen zu haben: den Soul-Nerv, der aus unseren Gehörgängen direkt in die Beine übergeht!


Bereits zwei Wochen nach seiner Bemusterung ist der Song in den Top 100 der Airplay-Charts notiert. Eine rasante Entwicklung, die man nur selten bei einem "Newcomer" findet. Am 08. und 09. September ist der gebürtige Kalifornier in Berlin und steht für Interviews zur Verfügung. Am 24.09. wird dann der Airplay-Chartstürmer "I need a Dollar" physisch in den Plattenläden stehen. Anfang Oktober folgt die Tour zum Album durch ganz Europa, in Deutschland macht Aloe Blacc samt Band in fünf Städten Station.
Der Albumtitel verrät bereits, was uns auf dem neuen Album dieses sensationellen amerikanischen Soulmusikers erwartet: nur Gutes und davon viel! Hat man diese Stimme einmal gehört, lässt sie einen so schnell nicht mehr los. Das Erbe eines Marvin Gaye, eines Donny Hathaway oder eines Bobby Womack hat bis heute niemand vermocht anzutreten. Aloe Blacc ist der Erste seit langem, den man guten Gewissens in diese Namen einreihen kann. Auch inhaltlich geht es um weit mehr als nur gute Unterhaltung. Im Herzen bezeichnet sich Aloe als ein "musikalischer Robin Hood" im Zeitalter der Wirtschaftrezession.



“Für mich hat Musik die Aufgabe unser Zusammenleben, unsere Gesellschaft zu verbessern“, so Aloe Blacc, dessen Eltern aus Panama in die USA einwanderten. 2006 erschien sein Debüt Album "Shine

umfrage

Through", welches in der US Soul Szene bereits großes Aufsehen erregte. Auf "Good Things" stehen politische Inhalte im Vordergrund. Themen wie Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, ungerechte Verteilung von Vermögen, Plünderung von Ressourcen und ein genereller Mangel an Mitgefühl.
Songtitel wie “You Make Me Smile” und “Miss Fortune”, gepaart mit der luftigen, leichten Produktion von Leon Michels und Jeff Silverman von Truth & Soul überdecken den eher nachdenklichen Unterton von Aloes Texten. Dass dies durchaus beabsichtigt ist, aber trotzdem seine Wirkung nicht verfehlt, zeigt sich vor allem auf der Single “I Need a Dollar”, in den USA der Titeltrack zur HBO Serie "How To Make It In America". Mit ihr spricht Aloe vielen Leuten nicht nur in seinem Heimatland aus der Seele.
Textquellen: © Universal Music
Bildquelle: © Universal Music/Dan Monick
autor
7. Februar 2012 11:06 Uhr