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Musik

Schandmaul - Folkrock neu definiert

BIOMEGA X
26. Januar 2010 16:00 Uhr
235 Kommentare
Die eher unbekannte, deutsche Folkrock-Band Schandmaul setzt mit anspruchsvollen Melodien und Songs, die zum Träumen einladen, zur Zeit die Aufmerksamkeit der Masse auf sich. Durch regelmäßiges Veröffentlichen der immer einfallsreicheren Titel gelingt es Ihnen, viele Fans zu gewinnen.
Gegründet wurde Schandmaul 1998 von sechs Musik begeisterten Künstlern in München, die nun den Schritt in die professionelle Musikbranche wagen. Die Lyrik ist an mittelalterliche Klänge angelehnt. Meistens erzählen diese Lieder kleine, altertümliche Geschichten, in denen häufig Könige, Narren, Spielmannsleute oder Prinzessinen vorkommen.

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Erzählt werden die Geschichten in den Songs ruhig und verständlich, aber vorallem leise. Auffällig ist, wie Schandmaul zwischen verschiedensten Instrumenten variiert. Typische Folkinstrumente, wie Geige und Akkordeon, gehören jedoch zum festen Bestandteil ihrer Musik.

Den Gesang in der Gruppierung übernehmen Thomas Lindner (Akkordeon, Akustik-Gitarre), Anna Katharina Kränzlein (Violine, Bratsche, Drehleier), Stefan Brunner (Schlagzeug, Percussion, Fanfare) und zuletzt Martin Christoph "Ducky" Duckstein (Gitarre, Gesang). Birgit Muggenthaler-Schmack spielt Dudelsack und andere Blasinstrumente (Rauschpfeife, Sopranflöte u.a.) und Matthias "Hiasl" Richter bringt E-Bass wie Kontrabass in die Melodien ein.



"Schandmaul" kreierten die Mitglieder, als sie durch einen Joker inspiriert einen ironischen, gar argumentativen Namen suchten. Ihr erstes Konzert gaben sie am 14. November 1998 in Gröbenzell, in der Kneipe "Die Hexe". Der Erfolg lies nicht Lange auf sich warten: Nach weiteren Konzerten entstand -
Bis 2010 gab die Band etwa 80 Konzerte in ganz Deutschland. Für das Jahr 2011 haben gaben sie bereits weitere Pläne für Tourneen bekannt
nach Wunsch - 1999, im Eigenvertrieb, eine CD mit dem Titel "Wahre Helden". 2000 erschien dann bereits das zweite Album "Von Spitzbuben und anderen Halunken". Kurze Zeit später, im Jahr 2001, standen sie schon unter Vertrag bei einer Plattenfirma. Ein Jahr später erschien "Narrenkönig", das den 70. Platz der Deuschen Album Charts erreichte. Anschließend kamen eine Live-CD sowie DVD namens "Hexenkessel", die sich auf Platz 52 einnistete. Ihre bisher höchste Platzierung erreichten Schandmaul mit "Wie Pech & Schwefel", das im 1. Quartal 2004 auf Platz 13 schoss, wodurch die Aufmerksamkeit der Medien erstmals auf die Band fiel. Eine Empfehlung für alle, die dem mittelalterlichen Klang nicht ganz abgeneigt sind.


Bildquelle: © flickr.com/sanfranannie
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redakteur
22. Mai 2012 17:24 Uhr