Musik
Rezension zu "Blutaar" von Varg
Gelöschter Nutzer
23. April 2010 14:47 Uhr
231 Kommentare
Wölfe! Diesen Ruf vernimmt man schon von Weitem, wenn diese Band sich auf ein Konzert begibt - Varg. In der Pagan-Viking Metal-Szene gibt es zurzeit sicher keine andere Band über die so umstritten diskutiert wird, doch in diesem Artikel geht es um das neue Album "Blutaar".
Blutaar - ein Album, das von Anhängern der Szene sehnsüchtig erwartet wurde. Gerüchte über eine etwaige Zusammenarbeit zwischen Varg und Nuclear Blast wurden aber letztendlich aus politischen Gründen zunichte gemacht, was die Herren aus Coburg allerdings nicht beirrte, sondern zu Noise Art Records brachte. Unter deren Banner wurde also die zweite Pagan-Scheibe veröffentlicht.
Nachdem er die CD erwartungsvoll eingelegt hat, darf sich der Hörer erstmal eines etwa 40-sekündigen Intros erfreuen, das den Titel "Wolfsmond" trägt und mit Wolfsknurren/bellen schonmal die richtige Stimmung für das erste richtige und gleichzeitig wahrscheinlich bekannteste Lied des Albums macht. "Viel Feind viel Ehr" bietet alles, was man sich als Pagan-Metaler und Varg-Fan erhofft, harte Gitarrenriffs, knallende Vocals, ein hymnischer Text und ein Mitsingrefrain allererster Kanone. Nachdem dieser Brocken geschafft ist, geht es weiter mit "Invictus" und "Sieg oder Niedergang", wobei gerade letzteres verdammt in die Gehörmuschel knallt und mal wieder einen absoluten Ohrwurm liefert. Das Titelstück des Albums "Blutaar" kann vor allem durch eine kurze Akustikpassage mit anschließend durchwalzendem Schlusspart überzeugen.
"Viel Feind viel Ehr" von Varg
Danach kommt das lyrisch sicher beste Stück des Albums. "Seele" beginnt mit einem Akustikintro, bevor die Elektronik wieder zuschlägt und Varg einen Hit für jeden liefern, der um einen Verstorbenen trauert. Mit "Nebelleben" folgt ein reines Akustikstück, das sich aber gut in das Gesamtbild einfügt und auf die nächste Dampfwalze "Zeichen der Zeit" vorbereitet. "Wilde Jagd" ist lyrisch gesehen eine nette Abwechslung, was das Instrumentalspiel angeht mal wieder durchwegs ballernd und aggressiv. "Alter Feind" dient Varg als klare politische Ansage gegen Nazis, mit "Blutdienst II" setzen die Coburger Heiden die Geschichte von Blutdienst fort und beenden den Marsch durch ihr neues Werk.
Fazit: Mit "Blutaar" haben Varg gezeigt, wieviel rohe Brutalität und Kraft sie nach "Wolfszeit" und "Schildfront" immernoch besitzen und liefern ein absolutes Feuerwerk an Hits und Mitgröhlsongs, die perfekt in ihr Live-Repertoire passen. Auf einer Skala von 1 bis 10 kriegt das Album stolze 9 Punkte.
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"Viel Feind viel Ehr" von Varg
Danach kommt das lyrisch sicher beste Stück des Albums. "Seele" beginnt mit einem Akustikintro, bevor die Elektronik wieder zuschlägt und Varg einen Hit für jeden liefern, der um einen Verstorbenen trauert. Mit "Nebelleben" folgt ein reines Akustikstück, das sich aber gut in das Gesamtbild einfügt und auf die nächste Dampfwalze "Zeichen der Zeit" vorbereitet. "Wilde Jagd" ist lyrisch gesehen eine nette Abwechslung, was das Instrumentalspiel angeht mal wieder durchwegs ballernd und aggressiv. "Alter Feind" dient Varg als klare politische Ansage gegen Nazis, mit "Blutdienst II" setzen die Coburger Heiden die Geschichte von Blutdienst fort und beenden den Marsch durch ihr neues Werk.
Fazit: Mit "Blutaar" haben Varg gezeigt, wieviel rohe Brutalität und Kraft sie nach "Wolfszeit" und "Schildfront" immernoch besitzen und liefern ein absolutes Feuerwerk an Hits und Mitgröhlsongs, die perfekt in ihr Live-Repertoire passen. Auf einer Skala von 1 bis 10 kriegt das Album stolze 9 Punkte.
Bildquelle: © stock.xhng
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