Musik
Wer ist eigentlich Adam Young? Auf diese Frage können wohl selbst jetzt, Monate nach der Veröffentlichung des Songs „Fireflies“, nicht viele antworten. Denn außer eingefleischten Fans des Songwriters und Produzenten wusste bisher kaum jemand,was sich hinter dem ominösen Bandnamen "Owl City" wirklich verbirgt.
Mit dem Hit „Fireflies“, der sich nun schon seit Monaten im oberen Bereich sämtlicher Charts aufhält – und das anscheinend ohne an Beliebtheit zu verlieren – gelang dem Songwriter und Produzenten Adam Young alias Owl City ein explosionsartiger Durchbruch. Vor ein paar Wochen noch weitgehend unbekannt, katapultierte ihn dieser Megahit in eine Position, von der andere Künstler ein Leben lang träumen.
Owl City – das ist in erster Linie Adam Young selbst. Nicht eine Band, wie viele vermuten, auch wenn er live natürlich von einer solchen unterstützt wird. Doch er selbst ist es, der die Songs schreibt, produziert und zum Großteil auch performt.
Genau wie im Video zu seinem aktuellen Song „Fireflies“. Das Video selbst ist auf den ersten Blick schlicht gehalten: die gesamte Szene läuft in einem einzigen Zimmer ab, in dem Young an einem leicht umgebauten Klavier sitzt und seinen Song spielt. Doch während des Songs beginnen die Gegenstände, die in dem Kinderzimmer-ähnlichen Raum verteilt liegen, sich zur Musik zu bewegen. Man sieht verschiedene Lämpchen, Roboter, Fahrzeuge und viele andere typische Kinderspielzeuge, die mit ihren Bewegungen der Dynamik im Song folgen. Insgesamt entsteht so der Eindruck, das ganze Zimmer würde zum Song tanzen. Auch die Entwicklung im Song, der relativ ruhig beginnt und gegen Ende immer komplexer und rhythmischer wird, wird durch das Video noch einmal verstärkt.
Außerdem nimmt das Video aktiv Bezug auf den Text im Song. Es geht um das traumhafte Erlebnis, dass "ten million fireflies" (also zehn Millionen Glühwürmchen) die Welt erleuchten und den Sänger so die Zeit und alles um ihn herum vergessen lassen. Auch im Video sieht man Glühwürmchen in einem Glas (im Song heißt es, "I saved a few and I kept them in a jar" - er hat sie also in einem Glas behalten), eine Weltkugel auf dem Klavier stehen und eine Diskokugel an einem Faden von der Decke hängen ("a disco ball is just hanging by a thread").
Insgesamt wirken das Video und der Song verspielt, träumerisch und leicht und entführen uns so genau in die Welt, in die die Glühwürmchen im Song den Sänger entfüht haben. Es bleibt nur zu Wünschen übrig, dass dieser Megahit von Owl City kein One-Hit-Wonder bleibt. Vergangene One-Hit-Wonders (Los del Rio „Macarena“, Rednex „Cotton Eye Joe“,…) haben gezeigt, dass ein so erfolgreicher erster Song nicht immer nur eine Chance, sondern auch eine große Hürde ist, da es nur selten gelingt, einen solchen Hit wieder zu übertreffen oder auch nur annährend zu erreichen.
Owl City – das ist in erster Linie Adam Young selbst. Nicht eine Band, wie viele vermuten, auch wenn er live natürlich von einer solchen unterstützt wird. Doch er selbst ist es, der die Songs schreibt, produziert und zum Großteil auch performt.
Genau wie im Video zu seinem aktuellen Song „Fireflies“. Das Video selbst ist auf den ersten Blick schlicht gehalten: die gesamte Szene läuft in einem einzigen Zimmer ab, in dem Young an einem leicht umgebauten Klavier sitzt und seinen Song spielt. Doch während des Songs beginnen die Gegenstände, die in dem Kinderzimmer-ähnlichen Raum verteilt liegen, sich zur Musik zu bewegen. Man sieht verschiedene Lämpchen, Roboter, Fahrzeuge und viele andere typische Kinderspielzeuge, die mit ihren Bewegungen der Dynamik im Song folgen. Insgesamt entsteht so der Eindruck, das ganze Zimmer würde zum Song tanzen. Auch die Entwicklung im Song, der relativ ruhig beginnt und gegen Ende immer komplexer und rhythmischer wird, wird durch das Video noch einmal verstärkt.
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Außerdem nimmt das Video aktiv Bezug auf den Text im Song. Es geht um das traumhafte Erlebnis, dass "ten million fireflies" (also zehn Millionen Glühwürmchen) die Welt erleuchten und den Sänger so die Zeit und alles um ihn herum vergessen lassen. Auch im Video sieht man Glühwürmchen in einem Glas (im Song heißt es, "I saved a few and I kept them in a jar" - er hat sie also in einem Glas behalten), eine Weltkugel auf dem Klavier stehen und eine Diskokugel an einem Faden von der Decke hängen ("a disco ball is just hanging by a thread").
Insgesamt wirken das Video und der Song verspielt, träumerisch und leicht und entführen uns so genau in die Welt, in die die Glühwürmchen im Song den Sänger entfüht haben. Es bleibt nur zu Wünschen übrig, dass dieser Megahit von Owl City kein One-Hit-Wonder bleibt. Vergangene One-Hit-Wonders (Los del Rio „Macarena“, Rednex „Cotton Eye Joe“,…) haben gezeigt, dass ein so erfolgreicher erster Song nicht immer nur eine Chance, sondern auch eine große Hürde ist, da es nur selten gelingt, einen solchen Hit wieder zu übertreffen oder auch nur annährend zu erreichen.
Bildquelle: © Universal Music
