Musik
Mr. Oizo: Neues Album "Lambs Anger"
Gelöschter Nutzer
3. Februar 2010 18:35 Uhr
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"Voici: la musique d'ordinateur" Das ist die Einleitung des neuen Albums "Lambs Anger" von Mr. Oizo. Schräg, seltsam, eingängig und tanzbar sind die Adjektive, welche zum beschreiben dienen. Innerlich uneins und nach außen doch wunderbar stimmig.
"Voici: la musique d'ordinateur." oder "Es folgt: Computermusik." Damit lässt Quentin Dupieux alias Mr. Oizo sein neuestes Album "Lambs Anger" beginnen. Das Cover zeigt die Puppe Flat Eric, das Maskottchen des Mr. Oizo, welcher im nächsten Moment ein Schnitt mit einer Rasierklinge durch's Auge zuteil wird. Ein Zitat aus dem Film "Ein andalusischer Hund" von Luis Buñuel und Salvador Dalí. , so auf arte.tv zu lesen. Musik wie Film: Ein Meisterwerk des Surrealismus.
Der Song "Cut Dick" errinnert stark an "How Gee" von Black Machine, welches für seine markanten Funk-Rhythmen bekannt ist. Dieses Vorzeigestück, des elektronisch anmutenden Funks, lässt Dupieux durch seinen Computer laufen. Es entsteht: "la musique d'ordinateur".
Dupieux ändert förmlich das Geschlecht des Songs. Heißt es im Original noch mit einer Männerstimme gesprochen "One, two, three, four" - ist es in der Oizo-Version ein "One, two, three", gesungen von einer elektronisch unnatürlich klingenden Frauenstimme. Surreal.
Doch auch der Rest des Albums kann sich sehen lassen. Durch die oft verwendeten Dance-Beats kriegt
ein Teil des Albums sogar Dancefloor-Charakter, welcher jedoch durch die darüber gelegten Stimmenelemente angekratzt wird. Wieder surreal.
Dieser surreale Faden zieht sich durch das komplette Album. Jedoch ohne dabei nervend zu wirken. Es stimmt einfach alles. So ist "Lambs Anger" von Mr. Oizo nur zu empfehlen, für jeden, der nicht sofort bei der Genre-Bezeichnung Electronica zurückschreckt.
Der Song "Cut Dick" errinnert stark an "How Gee" von Black Machine, welches für seine markanten Funk-Rhythmen bekannt ist. Dieses Vorzeigestück, des elektronisch anmutenden Funks, lässt Dupieux durch seinen Computer laufen. Es entsteht: "la musique d'ordinateur".
Dupieux ändert förmlich das Geschlecht des Songs. Heißt es im Original noch mit einer Männerstimme gesprochen "One, two, three, four" - ist es in der Oizo-Version ein "One, two, three", gesungen von einer elektronisch unnatürlich klingenden Frauenstimme. Surreal.
Doch auch der Rest des Albums kann sich sehen lassen. Durch die oft verwendeten Dance-Beats kriegt
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Dieser surreale Faden zieht sich durch das komplette Album. Jedoch ohne dabei nervend zu wirken. Es stimmt einfach alles. So ist "Lambs Anger" von Mr. Oizo nur zu empfehlen, für jeden, der nicht sofort bei der Genre-Bezeichnung Electronica zurückschreckt.
Bildquelle: © flickr.com/auroramixer
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