Musik
Loveparade: Massenpanik fordert Tote
Hon Gre
24. Juli 2010 18:18 Uhr
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Bei der Loveparade in Duisburg kam es gegen 17:30 Uhr zu einer Massenpanik, bei der nach bisherigen Angaben 18 Menschen ums Leben gekommen sind.
Die Loveparade in Duisburg zog heute 1,4 Millionen Menschen an. In einem Tunnel an der Karl-Lehr-Straße, der wie ein Nadelöhr zum Partygelände führt, kam es laut dem WDR (Video) dabei zu einer Massenpanik. Laut welt.de sollte die Loveparade gerade wegen Überfüllung gesperrt werden. Die Besucher müssen sich demnach so gedrängt haben, dass dabei 18
Das Bizarre: Die Menschen, die noch auf dem Gelände der Loveparade sind, feiern noch und wissen zum Großteil nichts von den Geschehnissen. Um keine erneute Panik hervorzurufen, läuft die Musik weiter und es werden auch keine Durchsagen gemacht. Bislang wurde nur befürchtet, dass es am Bahnhof zu Problemen kommen könnte.
Notwege sind bereits geöffnet. Die Veranstalter versuchen die überfüllte Veranstaltung allmählich aufzulösen. Offiziell, so wurde bekannt, wird die Loveparade jedoch nicht abgebrochen. Wenn Menschen vorort über den Vorfall per SMS informiert werden, sollten sie dazu angehalten werden, die Loveparade ruhig zu verlassen, um keine erneute Massenpanik hervorzurufen.
Ein Zeuge sagte dem WDR, stehende Leute wurden plötzlich unruhig, weil sie nicht mehr gehen konnten, fingen an zu hyperventilieren und haben somit zum Ausbruch beigetragen. Ein weiterer Zeuge sagt laut welt.de, es hätten 25 Leute auf einem Haufen gelegen. Er hätte versucht einem blassen Jungen Wasser zu geben, aber der Sanitäter soll gesagt haben: "Das hat keinen Zweck mehr, der ist tot." Zu Toten kam es wohl auch, weil die Polizei von beiden Seiten Menschen in den Tunnel schickte und Leute bei dem Versuch über eine benachbarte Mauer zu klettern, stürzten.
Amateuraufnahme: So eng war es im Tunnel
Reporter vorort sind optimistisch, dass sich die Lage entspannt, da der Druck der Massen, die zum Bahnhof gelangen wollen, abgenommen hat. Es werden alternative Ausgänge zum Bahnhof aufgezeigt und es wurden auch zahlreiche Busse geordert. Der Bahnhof ist insofern gesperrt, als keine neuen Züge ankommen können und keine mehr gen Süden abfahren.
Raver, die über die Lage noch nicht im Bilde sind bzw. unter Alkoholeinfluss stehen, sollen teilweise aggressiv sein und auch gegen die Polizei pöbeln.
Hotline für Angehörige: 0203 / 94 000
Laut dem WDR war das Gelände lediglich für 500.000 Leute ausgelegt
Menschen ums Leben kamen. 45 Menschen seien schwer verletzt worden, rund 100 verletzt. Viele wurden reanimiert. Das Bizarre: Die Menschen, die noch auf dem Gelände der Loveparade sind, feiern noch und wissen zum Großteil nichts von den Geschehnissen. Um keine erneute Panik hervorzurufen, läuft die Musik weiter und es werden auch keine Durchsagen gemacht. Bislang wurde nur befürchtet, dass es am Bahnhof zu Problemen kommen könnte.
Notwege sind bereits geöffnet. Die Veranstalter versuchen die überfüllte Veranstaltung allmählich aufzulösen. Offiziell, so wurde bekannt, wird die Loveparade jedoch nicht abgebrochen. Wenn Menschen vorort über den Vorfall per SMS informiert werden, sollten sie dazu angehalten werden, die Loveparade ruhig zu verlassen, um keine erneute Massenpanik hervorzurufen.
Ein Zeuge sagte dem WDR, stehende Leute wurden plötzlich unruhig, weil sie nicht mehr gehen konnten, fingen an zu hyperventilieren und haben somit zum Ausbruch beigetragen. Ein weiterer Zeuge sagt laut welt.de, es hätten 25 Leute auf einem Haufen gelegen. Er hätte versucht einem blassen Jungen Wasser zu geben, aber der Sanitäter soll gesagt haben: "Das hat keinen Zweck mehr, der ist tot." Zu Toten kam es wohl auch, weil die Polizei von beiden Seiten Menschen in den Tunnel schickte und Leute bei dem Versuch über eine benachbarte Mauer zu klettern, stürzten.
Amateuraufnahme: So eng war es im Tunnel
Reporter vorort sind optimistisch, dass sich die Lage entspannt, da der Druck der Massen, die zum Bahnhof gelangen wollen, abgenommen hat. Es werden alternative Ausgänge zum Bahnhof aufgezeigt und es wurden auch zahlreiche Busse geordert. Der Bahnhof ist insofern gesperrt, als keine neuen Züge ankommen können und keine mehr gen Süden abfahren.
Raver, die über die Lage noch nicht im Bilde sind bzw. unter Alkoholeinfluss stehen, sollen teilweise aggressiv sein und auch gegen die Polizei pöbeln.
Hotline für Angehörige: 0203 / 94 000
Bildquelle: © flickr.com/ bogenfreund, © flickr.com/auroramixer
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