login
 
profil
 
neues von...
 
antworten auf...
 
leserschaft
 
einstellungen
 
artikel schreiben
 
Musik

Disturbed marschieren mit "Asylum" auf

Tim R.
2. September 2010 23:06 Uhr
143 Kommentare
Nach Erfolgen wie "The Sickness" (2000) und "Indestructible" (2008) schmettern die dunklen Krieger von Disturbed den Sound von "Asylum", ihrem neuen Album, entgegen.
Am 26. August dieses Jahres erschien das neue Werk der unbeschreiblichen Rockband, deren Stil ausmacht, dass sie nicht zuzuordnen sind - Disturbed. Sie tauften es "Asylum".

Nachdem sie mit "Indestructible" 2008 das achte Platin Album erhielten, war das Lob groß, da ist natürlich die Frage, ob "Asylum" danach so richtig Eindruck machen kann?

Das Album ist musikalisch weniger aggressiv, lyrisch dennoch knallhart wie gewohnt. Explizite Gefühlsbeschreibungen, kraftvolle Hymnen und dazu passende Gitarrenriffs und untermalende Doublebassdrums begleiten durch das ganze Album.



Die Texte beziehen sich wie gewohnt auf persönliche Konflikte, aber immer mehr auch auf politische Umstände, sowohl konkret als auch im metaphorischen Stil. In dem Song "Never Again" wird zum Beispiel auf der einen Seite konkret die Problematik der Nazizeit behandelt, während auf der anderen von "Another Hitler, using fear to control" - einem weiteren Hitler, der Angst zur Kontrolle benutzt, gesungen wird - Worauf das wohl bezogen ist?
Man sieht - Politik ist ein wichtiges Thema für die US-amerikanische Band, wie auch schon zuvor.

Ob "Asylum" an "Indestructible" herankommt, muss wohl dennoch jeder für sich entscheiden. Aber Fans, die sich wirklich mit der Musik befassen und sich auch für Entwicklungen interessieren, treten einem noch erwachseneren und nachdenklicheren Sound entgegen, der dennoch nicht weniger laut oder gut anzuhören ist - das heißt, wenn sie sich entscheiden, sich das Album anzuhören.
autor
redakteur
9. Februar 2012 00:17 Uhr