Musik
Der neue Musiktrend: Beatboxing
Tobias Simon
10. August 2009 19:44 Uhr
140 Kommentare
Die heutige Jugend braucht keine Instrumente. Sie sind teuer und nicht immer einfach zu erlernen. Frei nach dem Motto "Dann halt ohne!" heißt der neue Trend Beatboxing.
Was ist eigentlich Beatboxing?
Ein Beatboxer ist in der Lage Rhythmen, Töne und Instrumente bis hin zu ganzen Liedern nur mit seinem Mund zu imitieren. Es beginnt mit den üblichen Schlagzeugtönen wie Kick, Snare und HitHat, geht über Trompeten, bis hin zu Special Sounds wie Reißverschluss, Regentropfen und sogar Scratchen. Kontrollierte Bewegungen von Zunge, Wangen-, Kiefer- und Halsmuskulatur und ausgefeilte Atemtechniken ermöglichen somit das Erklingen von mehreren Instrumenten gleichzeitig, wodurch ganze Lieder von nur einer Person erzeugt werden können.
Der Vorteil des Beatboxen ist, dass keine teuren Instrumente erworben werden müssen und man es jederzeit und überall praktizieren kann. Benötigt wird lediglich Taktgefühl und ein wenig Talent.
Wer hat das Beatboxing erfunden?
Beatboxing entstand in den 1980er Jahren in Amerika. Für Musiker war es damals nicht so leicht ihre Musik selbst zu produzieren und Rapper hatten keine Möglichkeit, sich eigene Beats zu bauen,
also fingen sie irgendwann an Rhythmen mit dem Mund zu imitieren. Dieser immer populärer werdende Trend kam später auch nach Europa. Seit ca. 2002 erlebt die Beatboxkultur auch in Deutschland einen Boom. Human Beatbox gilt auch als 5. Element der HipHop-Kultur, wobei Beatbox nicht auf ein Genre beschränkt werden kann. Es reicht von HipHop,Reggea und Drum'n'Bass bis hin zu Soul und Jazz.
Wer keine Lust hat allein zu beatboxen, sucht sich andere Beatboxer. Dadurch entstehen mittlerweile sogar ganze Beatbox-Crews. Auch das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten. Über Videos werden Battles ausgetragen und die Website der Beatboxer bietet ein virtuelles Netzwerk für Beatboxer.
Alte Hasen im Beat-Box-Geschäft: Art of Mouth
Der Berliner "Bee Low" veranstaltet die offiziellen Beatbox Battle in Europa. Die letzte Beatbox- Weltmeisterschaft fand vom 29. bis 31. Mai in Berlin statt. Daran nahmen über 100 Beatboxer aus 37 Nationen teil. Aufgeteilt in drei Klassen wurde "ZeDe"/Schweiz Weltmeister der Advancement Class (2. Platz "Vahtang"/Russland), "Bellatrix"/England Weltmeisterin der Female Class (2. Platz Steff la Cheffe/Schweiz) und "Under Control"/Frankreich Weltmeister im Team Battle (2. Platz Beatburger Band/Tschechische Republik).
Ein Beatboxer ist in der Lage Rhythmen, Töne und Instrumente bis hin zu ganzen Liedern nur mit seinem Mund zu imitieren. Es beginnt mit den üblichen Schlagzeugtönen wie Kick, Snare und HitHat, geht über Trompeten, bis hin zu Special Sounds wie Reißverschluss, Regentropfen und sogar Scratchen. Kontrollierte Bewegungen von Zunge, Wangen-, Kiefer- und Halsmuskulatur und ausgefeilte Atemtechniken ermöglichen somit das Erklingen von mehreren Instrumenten gleichzeitig, wodurch ganze Lieder von nur einer Person erzeugt werden können.
Der Vorteil des Beatboxen ist, dass keine teuren Instrumente erworben werden müssen und man es jederzeit und überall praktizieren kann. Benötigt wird lediglich Taktgefühl und ein wenig Talent.
Wer hat das Beatboxing erfunden?
Beatboxing entstand in den 1980er Jahren in Amerika. Für Musiker war es damals nicht so leicht ihre Musik selbst zu produzieren und Rapper hatten keine Möglichkeit, sich eigene Beats zu bauen,
also fingen sie irgendwann an Rhythmen mit dem Mund zu imitieren. Dieser immer populärer werdende Trend kam später auch nach Europa. Seit ca. 2002 erlebt die Beatboxkultur auch in Deutschland einen Boom. Human Beatbox gilt auch als 5. Element der HipHop-Kultur, wobei Beatbox nicht auf ein Genre beschränkt werden kann. Es reicht von HipHop,Reggea und Drum'n'Bass bis hin zu Soul und Jazz.
Wer keine Lust hat allein zu beatboxen, sucht sich andere Beatboxer. Dadurch entstehen mittlerweile sogar ganze Beatbox-Crews. Auch das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten. Über Videos werden Battles ausgetragen und die Website der Beatboxer bietet ein virtuelles Netzwerk für Beatboxer.
Alte Hasen im Beat-Box-Geschäft: Art of Mouth
Der Berliner "Bee Low" veranstaltet die offiziellen Beatbox Battle in Europa. Die letzte Beatbox- Weltmeisterschaft fand vom 29. bis 31. Mai in Berlin statt. Daran nahmen über 100 Beatboxer aus 37 Nationen teil. Aufgeteilt in drei Klassen wurde "ZeDe"/Schweiz Weltmeister der Advancement Class (2. Platz "Vahtang"/Russland), "Bellatrix"/England Weltmeisterin der Female Class (2. Platz Steff la Cheffe/Schweiz) und "Under Control"/Frankreich Weltmeister im Team Battle (2. Platz Beatburger Band/Tschechische Republik).
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