Musik
Berlin is Calling
Adelheid Fabry
18. August 2009 14:25 Uhr
85 Kommentare
"Seit er denken kann, ist der Mensch auf der Suche nach irgendwelchen Stachelbeeren oder Gräsern, die er sich einpfeiffen kann, um sich einmal anders zu fühlen."
So spricht Paul Kalkbrenner im Planet Interview.
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Berlin stellte einst für viele Zugereiste und vor allem Jugendliche, die ihre politischen Ansichten, ihren Stil und ihre persönlichen Meinungen zu finden und auszudrücken versuchten, ein Maß jeglicher Dinge dar. Und währenddessen liegt im Osten der Stadt, genauer gesagt in Friedrichshain, die Homebase von Paul Kalkbrenner.
Nicht zu leugnen sei seine tiefe Verbundenheit zu jenem Stadtteil, obwohl er 1977 ja eigentlich in Leipzig zur Welt kam.
Die letzten Jahre der DDR verbringt der junge Musiker angespornt von seinen Eltern mit Trompeten und dazugehöriger Musiktheorie. Mit dem Fall der Mauer kommt eine erste Berührung mit Electro-Sounds zustande. 1992 stellt sich Paul Kalkbrenner das erste Mal hinter die Berliner Plattenteller und haut sich von nun an nahezu jeden Tag sprichwörtlich Techno um die Ohren.
Für das Label BPitch-Control werden von ihm Alben wie "Superimpose", "Zeit" und "Self" produziert.
Als dann 2008 eine Hauptrolle in Hannes Stöhrs Spielfilm-Debüt "Berlin Calling" zu besetzen ist, morpht Kalkbrenner zu DJ Ickarus, der über den Drogenkonsum, eingeliefert in eine Nervenklinik der Veröffentlichung des neuen Albums entgegenfiebert. Mit diesem Kinoerfolg und dem gleichnamigen Soundtrack legt Paul Kalkbrenner ein einzigartiges Zeugnis außerordentlich emotionaler Musik ab und lässt in Bezug auf zweifelhafte die Verbindung zwischen Techno und Drogen kaum eine Frage offen.
Seither ist Paul Kalkbrenner wenn nicht sogar DER angesagteste deutsche Techno-, Minimal-, House- und IDM-Liveact sowie Musikproduzent, der mit seinen Synthesizern um die ganze Welt tourt.
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Berlin stellte einst für viele Zugereiste und vor allem Jugendliche, die ihre politischen Ansichten, ihren Stil und ihre persönlichen Meinungen zu finden und auszudrücken versuchten, ein Maß jeglicher Dinge dar. Und währenddessen liegt im Osten der Stadt, genauer gesagt in Friedrichshain, die Homebase von Paul Kalkbrenner.
Nicht zu leugnen sei seine tiefe Verbundenheit zu jenem Stadtteil, obwohl er 1977 ja eigentlich in Leipzig zur Welt kam.
Die letzten Jahre der DDR verbringt der junge Musiker angespornt von seinen Eltern mit Trompeten und dazugehöriger Musiktheorie. Mit dem Fall der Mauer kommt eine erste Berührung mit Electro-Sounds zustande. 1992 stellt sich Paul Kalkbrenner das erste Mal hinter die Berliner Plattenteller und haut sich von nun an nahezu jeden Tag sprichwörtlich Techno um die Ohren.
Für das Label BPitch-Control werden von ihm Alben wie "Superimpose", "Zeit" und "Self" produziert.
Als dann 2008 eine Hauptrolle in Hannes Stöhrs Spielfilm-Debüt "Berlin Calling" zu besetzen ist, morpht Kalkbrenner zu DJ Ickarus, der über den Drogenkonsum, eingeliefert in eine Nervenklinik der Veröffentlichung des neuen Albums entgegenfiebert. Mit diesem Kinoerfolg und dem gleichnamigen Soundtrack legt Paul Kalkbrenner ein einzigartiges Zeugnis außerordentlich emotionaler Musik ab und lässt in Bezug auf zweifelhafte die Verbindung zwischen Techno und Drogen kaum eine Frage offen. Seither ist Paul Kalkbrenner wenn nicht sogar DER angesagteste deutsche Techno-, Minimal-, House- und IDM-Liveact sowie Musikproduzent, der mit seinen Synthesizern um die ganze Welt tourt.
Bildquelle: © stock.xchng
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