login
 
profil
 
neues von...
 
antworten auf...
 
leserschaft
 
einstellungen
 
artikel schreiben
 
Lifestyle

Vitamin-C bremst Tumorwachstum

C. S.
28. August 2010 10:35 Uhr
180 Kommentare
Amerikanische Forscher wollen nun herausgefunden haben, dass das Wachstum von Krebstumoren durch hohe Mengen von Vitamin C gebremst werden kann. Nachdem die Versuche an Labormäusen erfolgreich waren, will man die Forschung mit Vitamin C nun am Menschen vorantreiben.

Bereits vor 30 Jahren gab es Studien, welche belegen, dass hohe Dosen von Vitamin C die Überlebensdauer bei Krebspatienten erhöhen können. Nun haben Forscher der National Instiutes of Health (Bethesda, Maryland) in Versuchen mit Krebszellen und Mäusen nachgewiesen, dass Vitamin C bei hoher Injektion Tumore bremsen kann. Über die Studie wurde laut stern.de im Fachmagazin PANS geschrieben.

Vitamin C zählt zu den sogenannten Antioxidantien, die aggressive Sauerstoffmoleküle im Körper unschädlich machen können. Chemische Radikalien, bspw. Wasserstoffperoxid, bilden sich durch hohe Konzentrationen von Vitamin C und sollen das Wachstum von Krebstumoren bremsen können. Durch einen Schutzmechanismus ist zudem eine Überdosierung von Vitamin C ausgeschlossen. Die Forscher testeten nicht nur 43 Krebszelllinien, sondern auch fünf gesunde Zellen, um Nebenwirkungen festzustellen. Vitamin C verursachte keine Nebenwirkungen, zerstörte jedoch einen Großteil der Krebszellen. In einem weiteren Versuch wurde krebskranken Mäusen in einer Konzentration von vier Gramm pro Kilo das Vitamin in den Bauchraum gespritzt. Aggressive Tumore in der Bauchspeicheldrüse, des Gehirns und der Eierstöcke bremsten ihr Wachstum um bis zu 53 Prozent. Gesunde Zellen blieben dabei unberührt.
Bildquelle: © stock.xchng
autor
redakteur
8. Februar 2012 14:58 Uhr