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"Veronika beschließt zu sterben"
Floh v. B.
19. Januar 2010 07:00 Uhr
87 Kommentare
Der Roman "Veronika beschließt zu sterben" von Paulo Coelho erschien erstmals 1998 in den Buchläden. Der im Original auf portugiesisch geschriebene Roman "Veronika decide morrer" handelt von der 24-jährigen Veronika, der es scheinbar an nichts fehlt und die sich dennoch entschließt, Suizid zu begehen.
Am 11. November 1997 beschließt die 24-jährige Veronika Selbstmord zu begehen. Ihr geht es doch eigentlich ganz gut: Sie hat einen gut bezahlten Job, sieht gut aus, Eltern, die sie lieben und immer geliebt haben. Doch für Veronika ist das alles, was sie sich vom Leben erhofft hat. Sie ist damit zufrieden und beschießt, dass es an der Zeit ist nun endlich zu sterben. So beschließt sie eine Überdosis an Schlaftabletten zu nehmen, doch Veronika wacht wieder auf und überlebt ihren Selbstmordversuch.
Sie wird in die Psychiatrie Villette eingewiesen und die Ärzte verkünden ihr, dass sie innerhalb einer Woche an den Spätfolgen der Überdosis der Tabletten sterben würde. So beschließt Veronika so zu leben, wie sie es für richtig erachtet und tut Dinge, die sie normalerweise nie tun würde...
Ein weiteres zentrales Thema ist die Verrücktheit und ihr paradoxes Verhältnis zur Normalität. Interessant in der schriftlichen Form sind auch die Sprünge zwischen scheinbaren Gedankengeschehen und der Realität.
Paul Coelho erzählt mit einer interessanten und teilweise surrealen Geschichte, was das Leben lebenswert macht. Nicht Geld. Materielle Gegenstände sind es. Es sind Dinge, wie die Sonne, die am Himmel steht. Dinge, bei denen man einfach innere Zufriedenheit empfindet, die man mit keinem Wort beschreiben kann.
Paul Coelho schafft es auch mit "Veronika beschließt zu sterben" zu fesseln, so wie er es bereits 1996 bei "Der Alchimist" schaffte.
Das Buch ist 1998 in Deutschland im Diogenes Verlag veröffentlicht wurden und ist bei Amazon.de erhältlich.
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Sie wird in die Psychiatrie Villette eingewiesen und die Ärzte verkünden ihr, dass sie innerhalb einer Woche an den Spätfolgen der Überdosis der Tabletten sterben würde. So beschließt Veronika so zu leben, wie sie es für richtig erachtet und tut Dinge, die sie normalerweise nie tun würde... Ein weiteres zentrales Thema ist die Verrücktheit und ihr paradoxes Verhältnis zur Normalität. Interessant in der schriftlichen Form sind auch die Sprünge zwischen scheinbaren Gedankengeschehen und der Realität.
Paul Coelho erzählt mit einer interessanten und teilweise surrealen Geschichte, was das Leben lebenswert macht. Nicht Geld. Materielle Gegenstände sind es. Es sind Dinge, wie die Sonne, die am Himmel steht. Dinge, bei denen man einfach innere Zufriedenheit empfindet, die man mit keinem Wort beschreiben kann.
2009 wurde der Roman unter dem Titel "Veronika Decides To Die" mit Sarah Michelle Gellar ("The Grudge", "Eiskalte Engel") als Veronika verfilmt. Deutscher Kinostart ist für 2010 angekündigt.
Fesselnd ist Veronikas Beziehung zur "Normalität" und zu den anderen "Verrückten" in der Psychiatrie von "Villette". So kommt es zu Masturbation vor einem anderen Mann, der dort lebt, oder regelmäßigem Klavierspielen, was ihr nach und nach ein glückliches Gefühl beschert. Die Worte, die Coelho für Veronika wählt, sind fesselnd und regen zum Nachdenken an. Paul Coelho schafft es auch mit "Veronika beschließt zu sterben" zu fesseln, so wie er es bereits 1996 bei "Der Alchimist" schaffte.
Das Buch ist 1998 in Deutschland im Diogenes Verlag veröffentlicht wurden und ist bei Amazon.de erhältlich.
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Bildquelle: © flickr.com/friek_magazine, © flickr.com
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