Lifestyle
"Verkehrt herum"
Katja V.
13. August 2009 18:07 Uhr
308 Kommentare
Homosexualität als Problemfeld - wenn sich nicht nur die nahe Verwandschaft in den Weg stellt, sondern auch die Gesellschaft und der Staat Unterschiede schaffen.
Die Homosexualität betrifft nur eine Minderheit der Gesellschaft. Aber gerade diese Minderheit hat es in vielerlei Hinsicht nicht gerade einfach.
Denn, als ob es nicht schon schwer genug für jemanden persönlich ist, mit seiner Veranlagung zu Recht zu kommen, so muss er sich durch ein "Outen" zusätzlich den, teilweise diskriminierenden, Urteilen der Bevölkerung stellen. Umso verständlicher ist, dass viele Menschen Angst davor haben sich der Homosexualität zu stellen. Aber ist Weglaufen der richtige Weg?
Nein, denn wenn man seine eigenen Bedürfnisse und Gefühle zurückstellt und nur darauf hinaus ist es den Mitmenschen recht zu machen, wird das Problem immer größer. Man ist nicht mehr man selbst, schlüpft in den Körper eines anderen Menschen, nur aus Angst vor den Folgen.
Denn nicht nur die allgemeine Bevölkerung kann teilweise grausam sein, auch die eigene Familie ist oftmals ein großes Problem.
Auch normale Männerfreundschaften können eng und körperlich sein, ohne dass man homosexuell ist
Viele Menschen betrachten die Homosexualität als eine Krankheit, mit der man lieber nicht in Berührung kommt. Aber ist es nicht vielmehr eine Veranlagung, die jeden Menschen noch individueller macht und die von klein auf in uns verborgen ist und darauf wartet entdeckt zu werden? Bei dem Einen bleibt sie ein Leben lang unentdeckt und bei einem Anderen kommt sie zum Vorschein.
Doch nicht nur das Outen an sich ist eine große Hürde. Selbst in Deutschland werden "gleichgeschlechtliche Ehen, die im Ausland geschlossen wurden, nicht als Ehen anerkannt" (Wikipedia). Sie müssen sich der Bezeichnung "eingetragene Lebenspartnerschaft" zuordnen, wodurch erneut eine Unterscheidung entsteht.
Trotz all dieser Hindernisse, schaffen es viele homosexuelle Paare ein glückliches Leben zu führen.
Denn, als ob es nicht schon schwer genug für jemanden persönlich ist, mit seiner Veranlagung zu Recht zu kommen, so muss er sich durch ein "Outen" zusätzlich den, teilweise diskriminierenden, Urteilen der Bevölkerung stellen. Umso verständlicher ist, dass viele Menschen Angst davor haben sich der Homosexualität zu stellen. Aber ist Weglaufen der richtige Weg?
Nein, denn wenn man seine eigenen Bedürfnisse und Gefühle zurückstellt und nur darauf hinaus ist es den Mitmenschen recht zu machen, wird das Problem immer größer. Man ist nicht mehr man selbst, schlüpft in den Körper eines anderen Menschen, nur aus Angst vor den Folgen.
Denn nicht nur die allgemeine Bevölkerung kann teilweise grausam sein, auch die eigene Familie ist oftmals ein großes Problem.
Auch normale Männerfreundschaften können eng und körperlich sein, ohne dass man homosexuell ist
Viele Menschen betrachten die Homosexualität als eine Krankheit, mit der man lieber nicht in Berührung kommt. Aber ist es nicht vielmehr eine Veranlagung, die jeden Menschen noch individueller macht und die von klein auf in uns verborgen ist und darauf wartet entdeckt zu werden? Bei dem Einen bleibt sie ein Leben lang unentdeckt und bei einem Anderen kommt sie zum Vorschein.
Doch nicht nur das Outen an sich ist eine große Hürde. Selbst in Deutschland werden "gleichgeschlechtliche Ehen, die im Ausland geschlossen wurden, nicht als Ehen anerkannt" (Wikipedia). Sie müssen sich der Bezeichnung "eingetragene Lebenspartnerschaft" zuordnen, wodurch erneut eine Unterscheidung entsteht.
Trotz all dieser Hindernisse, schaffen es viele homosexuelle Paare ein glückliches Leben zu führen.
Bildquelle: © stock.xchng