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Lifestyle

Tierversuche

Florian M.
5. August 2010 20:01 Uhr
1159 Kommentare
Oft wird an Tieren geforscht, um Kosmetik zu testen, Gegenmittel für Krankheiten wie Aids zu finden oder die Hirnforschung voranzutreiben. Doch wie laufen diese Versuche ab und was kommt dabei raus?


Der Draize Test
Der Draize Test wird benötigt um Augen- und Schleimhautreizungen infolge von Kosmetik oder Chemikalien zu beobachten und zu beurteilen. Dafür werden Hasen in Boxen verteilt und ihnen wird wird die Testsubstanz in die Augen getropft. Je nach Art der Testsubstanz kommt es so zu mehr oder minder schweren Entzündungen der Augen.



Mehr zum aktuellen Stand und der Entwicklung der tierexperimentellen Forschung gibt es HIER.



Versuche an Primaten und Affen
Oft wird an Primaten das Zählverhalten getestet.Über ein Bohrloch am Schädel wird dabei eine Kammer für Elektronen und einen Metallbolzen implantiert. Dieser wird am „Primatenstuhl“ befestigt, sodass der Affe seinen Kopf nicht bewegen kann und mehrere Stunden auf einen Bildschirm schaut. Auf diesem erscheinen folglich Zahlen und Punkte. Wenn der Primat einen Schalter im richtigen Moment drückt, bekommt er etwas Saft. Angeblich bekommen sie außerhalb des „Primatenstuhls“ keinerlei Trinken, um sie gehorsam zu machen.

Alternativen
Heutzutage ist es durch die Technologie möglich, das Gehirn eines Menschen bis ins kleinste Detail zu untersuchen.

umfrage

Mit bildgebenden, tomographischen Verfahren kann die Verarbeitung von Nervenreizen im Gehirn von Freiwilligen untersucht werden. Im Gegensatz zu den Versuchen mit Primaten, liefern diese Untersuchungen richtige und relevante Ergebnisse.

Auch gibt es die Möglichkeit In-Vitro-Versuche durchzuführen, welche nur im Reagenzglas stattfinden. Sie liefern deutlichere Ergebnisse, da sie mit Zell- und Gewebekulturen von Menschen durchgeführt werden. Diese sollen, so Tierschützer, anders auf toxische Einflüsse reagieren und zudem schneller ablaufen. Daher werden In-Vitro-Versuche auch schon in diversen Bereichen angewandt.
Bildquelle: © flickr.com/ pppspics, © commons.wikimedia.org/ PETA
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redakteur
22. Mai 2012 15:26 Uhr