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Schüler helfen Schülern

M D
8. September 2009 16:00 Uhr
127 Kommentare
In vielen Schulen hat er schon Einzug gehalten. Überforderte Lehrer und Schüler, die in irgendeinem Abstellraum vor sich hin siechen, gehören der Vergangenheit an. Die Rede ist vom Schulsanitätsdienst (SSD).
Interessierte Schüler werden durch die Hilfsorganisationen der BAGEH (Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe) zu Ersthelfern ausgebildet, die bei Unfällen in der Schule sofort zur Stelle sind.

Die BAGEH bilden die Hilfsorgani-sationen DRK, DLRG, ASB, MHD und JUH.
Geschieht ein Unfall werden die diensthabenden Schulsanitäter über ein Kommunikationsmittel (Pieper, Handy,...) zum Ort des Geschehens gerufen. Dort müssen sie über die weiteren Maßnahmen entscheiden und ggf. den Rettungsdienst alarmieren und die Zeit bis zu dessen Eintreffen überbrücken. Dabei müssen gerade die stabile Seitenlage und auch die Verbandslehre perfekt beherrscht werden.

Ob im täglichen Dienst oder bei Schulveranstaltungen, übernehmen die Schulsanitäter eine wichtige Rolle. Von Schule zu Schule variiert die Organisationsform. Es gibt den SSD als Arbeitsgemeinschaft oder als Ganztagsangebot. Er sollte möglichst von einem Lehrer betreut werden.

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Für die Schule ist er eine große Bereicherung, da er die Entwicklung der Schüler fördert und damit das soziale Klima positiv beeinflusst. Weiterhin werden die gesetzlichen Auflagen zur Ersten Hilfe erfüllt und auch das Sanitätsmaterial und der Sanitätsraum instand gehalten.

In jeder weiterführenden Schule ist ein Schulsanitätsdienst zu empfehlen. Vor allem Schülern mit einem medizinischen Berufswunsch kann er eine Grundlage für ihre Zukunft schaffen.
Bildquelle: © stock.xchng
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redakteur
22. Mai 2012 15:11 Uhr