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Lifestyle

Schmökel: Kontaktanzeige aus dem Knast

J. N. H.
1. März 2010 13:05 Uhr
376 Kommentare
Vergewaltiger Frank Schmökel sitzt wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs von Kindern und dem Mord an einem Rentner für 22 Jahre hinter Gittern. Da er sich einsam fühlt, hat er nun aus dem Knast eine Kontaktanzeige aufgegeben und sucht so die Frau fürs Leben. Er gibt sich geläutert.
In „Zukunftsblick“, einer Astrozeitschrift, findet sich die Kontaktanzeige von Frank Schmökel. Dort heißt es: „Frank (47), Löwe, evangelischer Christ mit Interesse an Esoterik, vom Schrecken der Menschen zu Gottes Kind geworden. Möchte noch einmal das Wunder der Liebe erleben. Äusserlich gefangen, aber innerlich frei, erwarte ich Eure Post.“

Derartige Kontaktanzeigen finden sich täglich in diversen Zeitschriften, doch ist diese anders. Frank Schmökel ist nämlich kein „normaler“ einsamer Liebender – er ist Deutschlands grausamster Vergewaltiger, so blick.ch. Da er sich mehrfach an kleinen Mädchen vergangen hat, wurde er zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Bereits sechs Mal gelang ihm die Flucht aus einer Psychatrie und auch einen Mord beging er. Derzeit sitzt er noch 22 Jahre hinter Gittern.

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Die Information, dass die Briefe der Damen im Gefängnis Brandenburg/Havel landen, lässt er in seiner Anzeige außer Acht. Doch wieso wird dies gestattet?

Sein Anwalt Karsten Beckmann äußerte sich gegenüber bild.dedazu wie folgt: „Seine Post wird nicht kontrolliert. Er kann schreiben, wem er will und auch, was er will. Es ist ja nicht so, dass er verheimlicht, wer er ist. Er sucht offenbar Kontakt nach draussen. Was er genau vorhat, weiss ich nicht.“ Offenbar verläuft die Suche nach einer Frau für Schmökel sogar erfolgreich. So sagte Beckmann: „Es gab schon Frauen, die ihn heiraten oder ein Kind von ihm wollten.“ Diese halten ihn vermutlich für einen guten Christen, da er sich im Knast Gott zugewandt habe.
Bildquelle: © stock.xchng
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7. Februar 2012 09:54 Uhr