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Lifestyle

Reisetrend: Couchsurfing

J.- N. H.
2. März 2010 13:23 Uhr
112 Kommentare
Verreisen und bei völlig Fremden Menschen übernachten – so lautet das Konzept des Gastfreundschafts-Netzwerks Couchsurfing. Derzeit umfasst es mehr als eineinhalb Millionen User.
Couchsurfing vereint Spannung, Ungewissheit und ein wenig Angst, denn man weiß nie, was einen letztlich erwartet. Jedes Userprofil bei Couchsurfing symbolisiert einen möglichen Gast oder Gastgeber – eine Möglichkeit, um billig in fremden Städten zu übernachten. Von Luxusappartment bis Plattenbau kann einem alles begegnen.



Auf jedem Profil stellt sich das Mitglied anhand weniger Sätze und Fotos vor. Auch finden sich dort Bewertungen, die andere Couchsurfer dort abgegeben haben, nachdem sie zu Gast bei besagter Person oder deren Gastgeber waren.

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„Ich will die Welt kleiner machen“, sagt Casey Fenton, welcher Couchsurfing 2003 gründete. Auf seiner damaligen Islandreise mailte er 1500 Studenten in Reykjavík und fragte, ob er auf ihrer Couch schlafen könne. Daraufhin seien Hunderte Rückmeldungen gekommen. Pro Woche zählt Couchsurfing etwa 15.000 neue User, deren Durchschnittsalter bei 28 Jahren liegt. Auch finden sich 11.500 Nutzer im Alter von 60 bis 69 Jahren.

Den Mitgliedern steht es frei, ihre Adressdaten in mehreren Stufen verifizieren zu lassen, so Focus.de. Um dies Nutzen zu können, muss eine Gebühr entrichtet werden, von welcher Couchsurfing finanziert wird. „Couchsurfing hat sicher Zukunft.Aber das ist schon mehr ein Single-Ding. Ich habe öfter mitbekommen, dass Frauen ganz klare Sexangebote bekommen haben.“ , meinte der Buchautor Wigge, welcher die Dienste von Couchsurfing selbst öfter nutzt.
Bildquelle: © flickr.com/ Torley
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31. Juli 2010 08:57 Uhr