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Lifestyle

Poesie/Lyrik - Eine verlorene Kunst?

Agent Speckles
12. Dezember 2009 14:30 Uhr
127 Kommentare
In der heutigen Zeit gibt es nur noch wenig Platz für Lyrik und Poesie, denn das große Zeitalter der Dichter und Denker ist vorbei. Interessenten oder Veröffentlichungsplattformen gibt es mittlerweile fast gar nicht mehr. Geht diese Kunst verloren?
Schon im alten Ägypten gab es Poesie und Lyrik und auch die Griechen haben, mit bis heute bekannten Dichtern, diesen Kult weitergeführt.


Die Zeit der Französischen Aufklärung war eine weitere Blütezeit dieser Thematik. Voltaire, Diderot, Montesquieu und Rousseau trieben ihren Staat mit verfassungskritischen Werken in den Wahnsinn, trafen damit aber genau den Nerv der Gesellschaft.

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Goethe, Schiller & Co. waren ein Höhepunkt in der Lyrik. Doch heute scheint diese Form der Kunst wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Die wenigen Jugendlichen, die heute noch eine poetische Ader haben, wissen entweder nichts von ihrer Gabe oder haben keine Ahnung wie sie ihre Ideen verkleiden sollen. Viele haben aber auch einfach kein Interesse an dieser alten Kunst.

Selbst wenn jemand seine Gabe entdeckt hat und sie wortgewand einkleiden kann, hat er kaum eine Möglichkeit seine Werke zu veröffentlichen.

Es heißt immer: "Die Jugend fördern!"
Für Interessierte oder Kreative gibt es kein populäres Medium, dass dieser alten Kunst eine Plattform bietet. Auch die Weiten des Internets bieten keine spezifischen Seiten, die sich mit damit befasst.

Wieso gibt es nur noch so wenige Menschen die schreiben? Und wieso werden die wenigen nicht bekannt?

Die Antwort liegt eindeutig in den Massenmedien. Im Internet oder dem Fernsehen werden meist nur massenfähige Themen angesprochen und immer weniger Jugendliche lesen Bücher. Die heutige Gesellschaft befasst sich nicht mehr mit Lyrik oder Poesie und das scheint ein unheilvoller Trend zu sein.


Bildquelle: © stock.xchng, © flickr.com/lipár, © flickr.com/friek_magazine, © flickr.com/lipár
redakteur
22. Mai 2012 15:05 Uhr