Lifestyle
Neue Pille zum Schutz vor HIV
Anne G.
1. Februar 2010 19:58 Uhr
300 Kommentare
Bald soll es eine neue Pille geben, die vor HIV schützen kann. Die Studien dazu sind kurz vor dem Ende, doch kann eine Pille wirklich vor dem Immunschwächevirus schützen?
Laut der DMW (Deutsche Medizinische Wochenschrift) soll bald, mit der täglichen Einnahme einer neuen Pille, der Schutz vor HIV vereinfacht werden. Denn die klinischen Studien zur Präexpositionsprophylaxe, bei denen ca. 19.000 Menschen teilnahmen, stehen kurz vor dem Abschluss.
Doch wenn diese einen Erfolg erzielen, steht vor allem das Gesundheitssystem vor einigen Herausforderungen, da viele Menschen zu leichtsinnig damit umgehen. So schützt die Pille beispielsweise nicht vor anderen Infektionen, wie Syphilis oder Gonorrhoe. Laut einer Umfrage in den USA, würden Frauen häufiger auf ein Kondom verzichten oder sogar den Sexpartner öfter wechseln.
Sinnvoll ist die Einnahme einer solchen Pille also wahrscheinlich nur bei Menschen mit Infektionsrisiko. Bei Menschen, die sich nicht vor sexuellen Übergriffen schützen können, ist es ebenfalls von Vorteil oder bei Paaren, bei denen einer von Beiden erkrankt ist.
Dr. med. Stefan Reuter vom Universitätsklinikum Düsseldorf befürchtet außerdem eine unverantwortliche Verwendung des Medikaments, da es dazu kommen könnte, dass sich Menschen das Mittel auf dem Schwarzmarkt besorgen (von Leuten, die HIV-infiziert sind) und somit ein Verbreitung des Virus fördern.
Die ersten Ergebnisse sollen nächstes Jahr veröffentlicht werden. Man darf also gespannt sein, wohin das Ganze führen wird.
umfrage
Doch wenn diese einen Erfolg erzielen, steht vor allem das Gesundheitssystem vor einigen Herausforderungen, da viele Menschen zu leichtsinnig damit umgehen. So schützt die Pille beispielsweise nicht vor anderen Infektionen, wie Syphilis oder Gonorrhoe. Laut einer Umfrage in den USA, würden Frauen häufiger auf ein Kondom verzichten oder sogar den Sexpartner öfter wechseln.
Sinnvoll ist die Einnahme einer solchen Pille also wahrscheinlich nur bei Menschen mit Infektionsrisiko. Bei Menschen, die sich nicht vor sexuellen Übergriffen schützen können, ist es ebenfalls von Vorteil oder bei Paaren, bei denen einer von Beiden erkrankt ist.
Dr. med. Stefan Reuter vom Universitätsklinikum Düsseldorf befürchtet außerdem eine unverantwortliche Verwendung des Medikaments, da es dazu kommen könnte, dass sich Menschen das Mittel auf dem Schwarzmarkt besorgen (von Leuten, die HIV-infiziert sind) und somit ein Verbreitung des Virus fördern.
Die ersten Ergebnisse sollen nächstes Jahr veröffentlicht werden. Man darf also gespannt sein, wohin das Ganze führen wird.
Bildquelle: © stock.xchng
autor