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Neosexualität - was ist das?
Freddy Bartsch
5. Januar 2010 13:58 Uhr
643 Kommentare
Viele Menschen fröhnen in heutiger Zeit unterschiedlichen sexuellen Neigungen und haben neue sexuelle Wünsche. Dies beschreibt die sog. Neosexualität. Doch was sagen andere dazu und wird dies von der Gesellschaft anerkannnt?
Neosexualität bezeichnet eigentlich nicht eine bestimme sexuelle Neigung oder Vorliebe, sondern bezeichnet alle neuen Gruppen der Sexualität. Der Harvardprofessor Adam Phillips bezeichnet Neosexualität als eine neue Entwicklung der Sexualität, welche erst jetzt in der Moderne auffällt und hervorsticht. Es gibt neue Praktiken z.B. Gangbang, Bondage oder SM, welche von vielen Menschen frei ausgelebt werden und welche noch vor fünfzig Jahren undenkbar waren. Der sexuellen Revolution, Playboy und Beate Uhse sei dank erlebten diese Praktiken in den sechziger und siebziger Jahren einen regelrechten Aufschwung und sind heute schon fast gänzlich in die Mitte der Gesellschaft integriert.
Es gibt dabei äußerst obszöne Formen wie Entblößung in der Öffentlichkeit und öffentliche Orgien. Diese neuen Neigungen bezeichnet Phillips als gefährlich für die Gesellschaft, da dadurch einen Sittenverfall die sexuelle Kultur des Menschen zerstöre. Ob diese neuen Praktiken per se eine Gefahr darstellen, ist natürlich sehr fraglich.
Neosexualität bezeichnet aber nicht nur neue Praktiken, sondern auch die Integration homosexueller oder bisexueller Menschen in die Gesellschaft. Phillips sieht auch hier eine Gefahr, da er von der natürlichen Reproduktion des Menschen ausgeht und diese nicht mehr durch Homosexualität
gewährleistet sieht. In Zeiten, in denen unsere Bundesrepublik bereits den ersten Schritt machte und ein homosexueller Außenminister uns im Ausland vertritt, scheint diese These völlig falsch und passt keinesfall zu heutigen Vorstellungen von Ethik und Moral. Viele Menschen prägen deswegen ja auch den Satz, der vielen noch fremd zu sein scheint: "Auch Homosexuelle sind Menschen". Durch die Neosexualität kommt es auch zu einer Art Gegenströmung, welche Schwulenhass fördert und für alte Praktiken steht, grob zusammengefasst sind das sog. "Antischwule" oder Ehebefürworter.
Da Neosexualität aber bereits in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, wird es diese Strömung kaum schaffen die Neosexualität auszulöschen.
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Es gibt dabei äußerst obszöne Formen wie Entblößung in der Öffentlichkeit und öffentliche Orgien. Diese neuen Neigungen bezeichnet Phillips als gefährlich für die Gesellschaft, da dadurch einen Sittenverfall die sexuelle Kultur des Menschen zerstöre. Ob diese neuen Praktiken per se eine Gefahr darstellen, ist natürlich sehr fraglich.
Neosexualität bezeichnet aber nicht nur neue Praktiken, sondern auch die Integration homosexueller oder bisexueller Menschen in die Gesellschaft. Phillips sieht auch hier eine Gefahr, da er von der natürlichen Reproduktion des Menschen ausgeht und diese nicht mehr durch Homosexualität
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