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Lifestyle

Mangas

Felix N.
17. September 2009 13:44 Uhr
308 Kommentare
Mangas sind Comics aus Japan, die auch - wie nach Japanischer Tradition - von hinten nach vorne gelesen werden. Sie werden gezeichnet und nicht wie ein normales Buch nur geschrieben. Mangas besitzen eine längere Handlung und faszinieren Millionen Fans in Deutschland.
Berühmte Manga Zeichner sind zum Beispiel Masashi Kishimoto, Eiichiro Oda oder Takashi Kishimoto). "Dragon Ball“ ist der derzeit berühmteste Manga und durch ihn hatte die Manga Szene auch ihren großen Durchbruch.

Am Anfang wurden die Mangas nicht traditionell wie in Japan von hinten nach vorne gedruckt, sondern von "vorne nach hinten", das heißt ganz normal wie wir ein normales Buch kennen. Das gefiel den Manga-Begeisterten natürlich überhaupt nicht, weshalb sie sich bei den Redakteuren beschwerten. Sie setzten sich dann erfolgreich durch.

Auch bekannt für Mangas sind sogenannte "Conventions". Bei solchen Treffen versammeln sich Manga-Begeisterte und diskutieren über ihren Lieblings-Manga oder was ihnen Beispielsweiße gut an einem Manga gefällt. Zeichen dafür sind auch die Kostüme, die sie tragen. Damit wollen sie zum Ausdruck bringen, wie sehr sie Mangas oder besser gesagt die Charaktere aus den Mangas verehren. Dieses verkleiden nennt man Cosplay.

Ein weiteres Beispiel für einen Manga ist One Piece. Dies ist ein Manga, in dem sich die Handlung (Story) um die Piraterie dreht. Aber nicht wie wir sie kennen, sondern mit Witzen und lustigen Handlungen verdreht, wobei es aber immer spannend bleibt. Die grundlegende Handlung dreht sich um den kleinen Ruffy, der unbedingt mal "Piratenkönig" (Piratenkönig war derjenige der den Schatz, dass „One Piece“ findet. Nach diesem Schatz wurde der Manga auch benannt.) werden will. Doch das ist nicht gerade leicht, da er erst die "Grand Line", ein Kontinent, der das Meer spaltet, überqueren muss und noch viele andere Abenteuer erlebt.

Bisher sind von "One Piece" 52 Bände bzw. Bücher auf dem deutschen Markt. In Japan sind dazu schon 56-57 Bände auf dem Markt, da die Bände erst übersetzt und gedruckt werden müssen. Aber auch Mangazeichner ist ein harter und ernstzunehmender Job, da sie ein gewisses Pensum in einer Woche schaffen müssen. Ein guter Mangaka schafft in einer Woche ungefähr 15 Seiten (kann abweichen, da sich jeder Mensch mal erkältet oder sich verletzt).

Wie vorher schon erläutert sind Mangas eine längere Geschichte. Deshalb dauert es seine Zeit, einen Manga fertig zu stellen. Aber genau das macht einen guten Mangaka aus. Den man muss nicht nur zeichnen können um gut zu sein, so erläutert Eiichiro Oda in einem Interview. "One Piece" erstreckt sich nun über 52 Bände (in Japan 56-57) und jedes kleinste Detail aus den ersten Bänden ergänzen sich sogar noch in den letzteren Bänden. Auftretende Charaktere, die am Anfang der Geschichte nur ganz kurz oder nur einen kleinen Teil der Handlung bekommen, treten in den letzteren Bänden wieder mit einer großen Rolle auf. Oder anscheinende "Zufälle" werden später noch als fester Bestandteil der Story integriert. Das ist das, was viele Menschen an Mangas fasziniert. Man kann sich in die Manga-Story hineinversetzen, mitfiebern und viele Manga-Fans fühlen sich beim lesen wie in einer anderen Welt.
Bildquelle: © Flickr.com/Mike Licht, NotionsCapital.com
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redakteur
7. Februar 2012 10:09 Uhr