Lifestyle
Lightpainting
Gelöschter Nutzer
31. Oktober 2009 18:40 Uhr
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Lightpainting bezeichnet einen neuen Trend in der modernen Digital-Fotografie, mit dem man mit Hilfe von Lichtquellen Kunstwerke malt.
Alles was man dazu braucht, um solche Kunstwerke zu malen, sind eine Taschenlampe (idealerweise mit Kontaktknopf, um das Licht an- und auszuschalten), eine Digitalkamera (vorzugsweise eine digitale Spiegelreflexkamera) und einen relativ dunklen Raum. Wichtig an der Digitalkamera ist, dass man eine lange Belichtungszeit einstellen kann. Sollte das nicht der Fall sein, dann stellt man an der Digitalkamera einen niedrigen ISO-Wert (z.B. 64) ein und schaltet den Blitz aus. Dadurch bleibt die Linse länger geöffnet und nimmt somit möglichst viel Licht auf. Die Digitalkamera wird anschließend auf eine ebene Fläche oder einem Stativ gestellt, damit nichts verwackeln kann.
Mit Hilfe des Selbstauslösers oder eines Helfers wird das Foto dann aufgenommen. Während der Belichtungszeit hält man eine Lichtquelle in der Hand und zeichnet frei aus dem Kopf heraus ein Bild (z.B. ein Herz oder eine Blume). Nach der Aufnahme kann man das Bild mit einem Grafikprogramm bearbeiten um Helligkeit und Farbe zu verändern.
Für die Menschen, die keine gute (Spiegelreflex-) Kamera haben, gibt es noch einen weiteren Tipp: Mit Hilfe des Selbstauslösers werden mehrere Serienaufnahmen gemacht, so dass mehrere Teile von einem Motiv (z.B. 2 Herzhälften) auf die Bilder kommen. Danach kann man die beiden Bilder mit einem Grafikprogramm übereinander legen und es so vervollständigen.
Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt, denn man kann mit verschiedenen Lichtquellen (Taschenlampen, Laserpointern, Wunderkerzen,...) arbeiten und mit unterschiedlichen Farben experimentieren. Außerdem findet man heraus, wie stark die Lichtquellen (Breite der Spuren auf dem Bild) oder wie schnell sie sein müssen (starke Lichtquellen schneller, schwache Lichtquellen langsamer, damit keine großen und weißen Flecke entstehen). Wer kein farbiges Licht hat kann die Taschenlampe auch mit Transparentpapier überkleben.
Der technische Hintergrund, warum solche Bilder entstehen, ist jener, dass der CCD-Sensor, der das Licht in elektrische Ladung umwandelt, an unterschiedlichen Stellen stark belichtet wird und so diese weißen oder bunten Flächen entstehen. Der Rest, auf dem kein oder nur wenig Licht fällt, bleibt dagegen schwarz oder dunkel. Aufgrund dessen bekommt man den Eindruck, das Licht bewegt sich. Auch sieht man sich selbst nicht, da man aufgrund der Bewegungen mit dem Hintergrund verschmilzt. Das liegt daran, dass das Auge - hier der CCD-Sensor - die Kontraste nicht mehr unterscheiden kann und sie sich deshalb etwas überlagern.
Weitere Tipps und Anregungen lassen sich im Internet unter den Stichwörtern Lightpainting, Lightwriting und LAPP (Light Art Performance Photography) finden.
Mit Hilfe des Selbstauslösers oder eines Helfers wird das Foto dann aufgenommen. Während der Belichtungszeit hält man eine Lichtquelle in der Hand und zeichnet frei aus dem Kopf heraus ein Bild (z.B. ein Herz oder eine Blume). Nach der Aufnahme kann man das Bild mit einem Grafikprogramm bearbeiten um Helligkeit und Farbe zu verändern.
Für die Menschen, die keine gute (Spiegelreflex-) Kamera haben, gibt es noch einen weiteren Tipp: Mit Hilfe des Selbstauslösers werden mehrere Serienaufnahmen gemacht, so dass mehrere Teile von einem Motiv (z.B. 2 Herzhälften) auf die Bilder kommen. Danach kann man die beiden Bilder mit einem Grafikprogramm übereinander legen und es so vervollständigen.

Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt, denn man kann mit verschiedenen Lichtquellen (Taschenlampen, Laserpointern, Wunderkerzen,...) arbeiten und mit unterschiedlichen Farben experimentieren. Außerdem findet man heraus, wie stark die Lichtquellen (Breite der Spuren auf dem Bild) oder wie schnell sie sein müssen (starke Lichtquellen schneller, schwache Lichtquellen langsamer, damit keine großen und weißen Flecke entstehen). Wer kein farbiges Licht hat kann die Taschenlampe auch mit Transparentpapier überkleben.
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Der technische Hintergrund, warum solche Bilder entstehen, ist jener, dass der CCD-Sensor, der das Licht in elektrische Ladung umwandelt, an unterschiedlichen Stellen stark belichtet wird und so diese weißen oder bunten Flächen entstehen. Der Rest, auf dem kein oder nur wenig Licht fällt, bleibt dagegen schwarz oder dunkel. Aufgrund dessen bekommt man den Eindruck, das Licht bewegt sich. Auch sieht man sich selbst nicht, da man aufgrund der Bewegungen mit dem Hintergrund verschmilzt. Das liegt daran, dass das Auge - hier der CCD-Sensor - die Kontraste nicht mehr unterscheiden kann und sie sich deshalb etwas überlagern.
Weitere Tipps und Anregungen lassen sich im Internet unter den Stichwörtern Lightpainting, Lightwriting und LAPP (Light Art Performance Photography) finden.
Bildquelle: © flickr.com
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