Lifestyle
Länger leben durch Fasten
Lidia 25102010
8. September 2009 08:13 Uhr
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Die "Fastenzeit" ist vielen Menschen sicherlich bekannt. Einmal im Jahr motiviert es die Leute, bewusst auf Nahrung zu verzichten und ihren Körper so von Giftstoffen und Pfunden zu befreien. Nach neuen Erkenntnissen soll Fasten jetzt sogar das Leben verlängern: Weniger essen – länger leben, so das Motto.
Die Theorie Nach der Aussage der amerikanischen Calorie Restriction Society liegt die Theorie des Alterns an dem Verdauungsprozess. Jede aufgenommene Nahrung muss – damit sie in Energie umgewandelt werden kann – verdaut werden. Dieser Prozess benötigt Sauerstoff. Der durch Atmung aufgenommene Sauerstoff ist allerdings ein aggressiver Stoff, der unsere Zellen mit der Zeit angreift und so zerstört. Das mag zwar bitter klingen, ist aber der normale Alterungsprozess.
Die Hauptursache des Alterns ist dementsprechend die Tatsache, dass wir essen und atmen. Der Theorie zufolge müssen wir also weniger essen, damit der Sauerstoffbedarf nicht so groß ist und wir schließlich länger leben.
Wie funktioniert's?
Die Erkenntnis, dass kalorienarme Kost lebensverlängernd wirkt, ist an sich nicht neu. Bereits an Mäusen, Fliegen und Würmern wurde die Theorie bewiesen.
Nach einer Langzeitstudie, die im FOCUS zitiert wurde, funktioniert das Ganze auch bei Rhesusaffen.
Insgesamt 76 ?Äffchen waren an dem Experiment beteiligt. Alle bekamen die gleiche Kost. Der Unterschied bestand lediglich darin, dass eine Gruppe beliebig oft und viel essen durfte, der anderen Gruppe allerdings die Portionen zugeteilt wurden.
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Nebenbei erkrankten diejenigen Tiere, die mit kalorienarmer Kost versorgt worden, weniger an Tumor- und Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes blieb sogar völlig aus.
"Wir haben entdeckt, dass Kaloriensparen das Risiko für altersbedingte Krankheiten um das Dreifache reduziert…", so der Leiter der 20-jährigen Studie, Richard Weindruch von der University of Wisconsin.
Bildquelle: © stock.xchng
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