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Lifestyle

Kultur beeinflusst das Handeln

J. N. H.
30. Juli 2010 17:31 Uhr
55 Kommentare
Der kulturelle Hintergrund kann offenbar mitbestimmen, wie Menschen emotional und kognitiv mit schlechten Erfahrungen umgehen.
Wissenschaftler der Universität Michigan ermittelten im Rahmen einer Studie, dass Russen in der Regel negativer, dafür aber weniger depressiv als US-Amerikaner sind.

Amerikaner weniger fokussiert
"Russen fokussieren ihre negativen Gefühle mehr als US-Amerikaner", erklärte der Co-Autor der Studie Igor Grossmann. "Aber sie gewinnen von sich aus einen größeren Abstand zu ihren Emotionen

umfrage

als Amerikaner, die dazu neigen, sich in ihre Erinnerungen zu vertiefen."


Russen suchen seltener Schuldige
Zum einen wurden 168 russische und US-amerikanische Studenten auf Symptome von Depressionen untersucht. Zum anderen ermittelten die Wissenschaftler Kummer und Sorge von 162 Studenten, nachdem sie von einer unangenehmen Erinnerung berichtet hatten. Die Russen seien demnach weniger aufgewühlt, wenn sie von Erinnerungen erzählen, außerdem wiesen sie anderen Beteiligten weniger oft Schuld zu.
Textquellen: © dts
Bildquelle: © flickr.com/Per Ola Wiberg ~ Powi, © stock.xchng
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8. Februar 2012 23:49 Uhr