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Lifestyle

Kleider machen Leute

Marcel H
8. Oktober 2009 16:15 Uhr
75 Kommentare
"Kleider machen Leute" ist nicht nur ein Lied oder eine Pflichtlektüre, die sich fast jeder Schüler in seinem Schulleben antun muss. Aber es schon etwas dran. Das beste Beispiel ist immer noch die Businesskleidung.
Die Businesskleidung hat sich seit dem 19 Jahrhundert durchgesetzt. Der Anzug, besonders für die Herrenwelt wichtig, hat seinen Ursprung aus dem damaligen Modezentrum in London. Bei dem Preis hat sich wenig geändert. Vor 150 Jahren konnte man sich für eine Unze (31,1 Gramm) Gold einen wertvollen Anzug kaufen. Heute ist es nicht anders, nur der Wert des Goldes ist nicht mehr da, wo er jetzt ist. Damals kostete die Unze Gold zwischen 20 – 25 US-Dollar und heute stehen wir bei 1001,75 US-Dollar (687,31 €/Stand 02.10.2009).

Zurück zum modischen Teil. Was macht den Anzug zu einem gehobenen Kleindungstück? Kann es nicht eine Latzhose sein oder die Kleidung von Rockern? Wäre doch was, wenn Politiker mit Leder und viel Metall auftreten würden. Nein, natürlich werden sie das niemals tun. Die Businesskleidung hebt sich von der anderen Kleidungsstücken ab. Diese Anordnung macht auf die zivilisierte Welt Eindruck. Man verbindet diese Kleidung mit Politikern, Managern, Kaufleuten, Anwälten ...kurz: mit Macht und Ruhm.

Aber was gehört alles zu einem Anzug? Es ist nicht nur das Sakko und die Hose, sondern es sind auch noch Kleinigkeiten, seien es die gepflegten Halbschuhe in Verbindung mit einem Gürtel. Ein wichtiges Gesetz: Die Farbe von Gürtel und Schuhen müssen gleich sein. Da wären dann noch die Socken. Die sollten mit zum Anzug passen. Aber mit das Wichtigste ist das Oberhemd. In der Geschäftswelt sind nur zwei Farben erlaubt: weiß und hellblau. Alle anderen Farben sind eher für Gesellschafts- oder Bürokleidung gedacht. Aber nicht nur die Farbe ist wichtig, sondern es sollte auch gebügelt sein.

Zum Schluss nicht zu vergessen die Krawatte. Die Krawatte, auch als Schlips bekannt, sollte eher Streifen oder kleinere Muster haben, auf keinen Fall Bilder oder Sprüche. Aber das Interessante an der Krawatte ist immer noch das Binden dieses Accessoirs. Es gibt über 80 Knotenvarianten, wobei aber zwei vollkommen ausreichen. Auf der Frankfurter Börser befragte der Autor dieses Textes diverse Börsenmarkler, ob diese einen der vielen Knoten beherrschen. Von 30 Befragten haben 24 mit "ja" geantwortet.

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Dieser Artikel ist nur eine Hilfe für angehende Banker oder andere Geschäftsleute. Der Beitrag soll versuchen Tipps und Tricks beim Outfit zu geben, um erfolgreich im Geschäftsleben aufzutreten.
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7. Februar 2012 11:06 Uhr