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Lifestyle

Jugendprobleme

Reme H
19. August 2009 13:27 Uhr
511 Kommentare
"Mama, hast du mal 50 Euro?" - eine Situation, die Tag für Tag in deutschen Haushalten eintritt. Jugendliche benötigen Geld für Kleidung, PC- oder Konsolen-Spiele, Handykarten oder um den Getränkevorrat für die nächste Party aufzustocken.
Wofür auch immer: Die meisten Menschen dieser Altersgruppe beherrschen es, Geld auszugeben. Doch ebenso wichtig ist, das Verdienen von Geld zu beherrschen. Besonders in einer Gesellschaft, in der zunehmend von zerstörten Existenzen, größtenteils durch Schulden verursacht, die Rede ist.
Es ist für Jugendliche daher eine günstige Option, schon früh - zumindest teilweise - für ihre Finanzen zu sorgen. Vielen fehlen vor allem Ideen, wie sie dies tun können. Es gibt jedoch zahlreiche Angebote, die entweder das Taschengeld etwas aufbessern oder gar die Anschaffung eines Flachbildfernsehers ermöglichen können.
Eine Alternative ist das Verteilen von Zeitungen. Obgleich es große Mühe bereitet, bei Wind und Wetter draußen einen schwer bepackten Handwagen hinter sich her zu ziehen, dessen Räder nach den ersten zehn Touren bereits durch Rost das Ziehen erschweren, so ist der Lohn von 100 Euro und mehr im Monat nicht zu verachten. Dennoch schreckt viele der Arbeitsaufwand ab, da der Lohn verglichen damit doch als recht gering erscheint.

Eine weitere Möglichkeit sind Dienste in der Nachbarschaft. Besonders ältere Menschen benötigen Hilfe und zahlen gut. Die alte Dame von nebenan kann vielleicht nicht mehr alleine zur Mülltonne laufen und somit kann, neben dem Geld verdienen, gleich noch eine gute Tat vollbracht werden. Hier ist mit relativ geringem Arbeitsaufwand oftmals ein Gewinn von bis zu 50 Euro möglich.

Für vielbeschäftigte Schüler bieten sich des Weiteren Ferienjobs an. Bei diesen variieren Arbeitsaufwand und Bezahlung, je nach Art des Jobs. Jedoch wird dies nur von wenigen Jugendlichen realisiert, da es in den Ferien als unnötiger Stress angesehen wird früh aufzustehen und zu arbeiten.

Musikalisch begabte Jugendliche können es in Erwägung ziehen, Unterricht zu geben. Dies ist nur mit einer ausreichenden Qualifikation möglich, doch eine gute Alternative, da man sein Gehalt, d.h. den Stundenlohn selbst festlegen kann. Dabei sollte darauf geachtet werden, keinen überteuerten Unterricht anzubieten, da sonst keine Chance besteht, für die mehr oder weniger professionellen Lehrer an Musikschulen eine Konkurrenz darzustellen. Des Weiteren sollte beachtet werden, dass Schwarzarbeit illegal ist und strafrechtlich verfolgt werden kann.

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Dies sind nur einige Möglichkeiten Geld zu verdienen und letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, womit er sein Geld verdient. Trotzdem ist in unserer Gesellschaft auch schon ein Jugendlicher gezwungen mit Geld umzugehen - sei es für neue Klamotten, für PC- oder Konsolenspiele, Handykarten oder den Getränkevorrat der nächsten Party.
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21. Mai 2012 19:17 Uhr