Lifestyle
Japan: Kunst im Reisfeld
Anne G.
7. August 2010 15:46 Uhr
133 Kommentare
Die meisten Länder haben etwas gemeinsam - Felder. Dabei werden ganz unterschiedliche Nutzpflanzen angebaut. In Deutschland ist das u.a. Raps und in Japan vor allem Reis. Ein kleines japanisches Dorf macht aber noch etwas ganz anderes mit ihren Feldern.
Kunst liegt im Auge des Betrachters und kann aus fast allen Materialien bestehen. Natürlich auch aus Nahrung oder besser gesagt aus noch nicht geernteter Nahrung. Letzteres klingt im ersten Moment etwas ungewöhnlich, dennoch ist es Realität.
In der Nähe von Tokio gibt es nämlich ein kleines Dorf, das durch diese Art von Kunst Touristen anlockt. Doch was genau steckt dahinter? Es handelt sich hierbei um Kunst im Reisfeld, wobei die verschiedenen Reissorten auf ein Feld angepflanzt werden und später ein kleines Kunstwerk ergeben - so spiegel.de.
Nun geschieht das nicht von heute auf morgen. Es erfordert viel Arbeit so etwas zu schaffen. An einem Feld, welches größer als ein Fußballfeld ist, wirken über 1.000 Menschen mit. Diese pflanzen per Hand verschiedenfarbige Reissorten an. Die Motive, die es am Ende zu bestaunen gibt, sind immer unterschiedlich. Ob Samurai, Speerkämpfer, berühmte Persönlichkeiten oder Reiter - jedes Jahr wechselt das Bild.
Doch warum und wie kommt man auf so eine Idee?
Schuld an der Reisfeld-Kunst ist der Bürgermeister des Dörfchens. Er will, dass sein Dorf bald als Kulturstadt in Reiseführern aufgeführt wird. Aufgrund dieses Ehrgeizes war schon bald (1993) die Idee dazu geboren.
Heute ist die Anbaumethode nahezu perfekt. Mit Hilfe eines computergenerierten Plans werden die Samen mühsam eingepflanzt. Und um das endgültige Bild auch richtig bewundern zu können, wurde sogar eine Aussichtsplattform gebaut, denn die Betrachtungs-Perspektive ist sehr wichtig.
"Würde man das Bild direkt von oben sehen, würde der Kopf des Abgebildeten weiter weg vom Turm merkwürdig groß erscheinen." - so Dorfsprecher Minoru Nakayama.
Bleibt die Frage, ob sich die ganze Arbeit auch lohnt. Die Antwort darauf ist ein ganz klares “ja“, denn das Dorf wird jetzt jährlich von mehr als 170.000 Touristen überrannt. Mit Hilfe der Spenden, welche von den Besuchern stammen, können sie bis heute ihre Reisfeld-Kunst finanzieren.
In der Nähe von Tokio gibt es nämlich ein kleines Dorf, das durch diese Art von Kunst Touristen anlockt. Doch was genau steckt dahinter? Es handelt sich hierbei um Kunst im Reisfeld, wobei die verschiedenen Reissorten auf ein Feld angepflanzt werden und später ein kleines Kunstwerk ergeben - so spiegel.de.
Nun geschieht das nicht von heute auf morgen. Es erfordert viel Arbeit so etwas zu schaffen. An einem Feld, welches größer als ein Fußballfeld ist, wirken über 1.000 Menschen mit. Diese pflanzen per Hand verschiedenfarbige Reissorten an. Die Motive, die es am Ende zu bestaunen gibt, sind immer unterschiedlich. Ob Samurai, Speerkämpfer, berühmte Persönlichkeiten oder Reiter - jedes Jahr wechselt das Bild.
Doch warum und wie kommt man auf so eine Idee?
Schuld an der Reisfeld-Kunst ist der Bürgermeister des Dörfchens. Er will, dass sein Dorf bald als Kulturstadt in Reiseführern aufgeführt wird. Aufgrund dieses Ehrgeizes war schon bald (1993) die Idee dazu geboren.
Hier ein paar Bilder:
1. Bild - Kriegermönch Benkei (links), Samurai Ushiwakamaru alias Minamoto no Yoshitsune (rechts)
2. Bild - Anpanman
3. Bild - Krieger auf Pferd
1. Bild - Kriegermönch Benkei (links), Samurai Ushiwakamaru alias Minamoto no Yoshitsune (rechts)
2. Bild - Anpanman
3. Bild - Krieger auf Pferd
Heute ist die Anbaumethode nahezu perfekt. Mit Hilfe eines computergenerierten Plans werden die Samen mühsam eingepflanzt. Und um das endgültige Bild auch richtig bewundern zu können, wurde sogar eine Aussichtsplattform gebaut, denn die Betrachtungs-Perspektive ist sehr wichtig.
"Würde man das Bild direkt von oben sehen, würde der Kopf des Abgebildeten weiter weg vom Turm merkwürdig groß erscheinen." - so Dorfsprecher Minoru Nakayama.
Bleibt die Frage, ob sich die ganze Arbeit auch lohnt. Die Antwort darauf ist ein ganz klares “ja“, denn das Dorf wird jetzt jährlich von mehr als 170.000 Touristen überrannt. Mit Hilfe der Spenden, welche von den Besuchern stammen, können sie bis heute ihre Reisfeld-Kunst finanzieren.
Bildquelle: © flickr.com/ fabio, © commons.wikimedia.org/Elch33
autor