Lifestyle
Japan
Christina Meyer
10. September 2009 19:07 Uhr
364 Kommentare
Für viele ist Japan nur ein einfaches Land. Für manch anderen ist das Land aber weitaus mehr, z.B. für die Bewohner selbst oder auch für Menschen, die sich einfach in das Land verliebt haben. Doch was macht das Land eigentlich so interessant und liebenswert?
Viele Menschen, gerade Jugendliche, denken, dass Japaner immer mit einer Fotokamera durch fremde Länder laufen, nur Reis essen und übertrieben höflich sind! Doch da steckt viel mehr dahinter, als man denkt.
Die Kultur
Japan ist ein sehr kulturelles Land, das vor allem durch seine japanische Gärten und Tempel sehr verlockend auf Touristen, aber auch auf die eigenen Bewohner wirkt. Auch der Taoismus (Lehre des Yin-Yang) wird dort als eine der stärksten Religionen angesehen. Das heißt, dass nichts Gutes ohne das Böse existieren kann. Ein gutes Beispiel sind Licht und Schatten, denn ohne das Licht kann kein Schatten entstehen. Allerdings kann auch das Licht selbst nicht ohne die Dunkelheit, den Schatten, existieren, denn dann wäre es ja kein Licht, sondern etwas ganz normales ohne Namen.
Vielverbreitet ist zudem der Ahnenkult. Dieser besagt, dass spezielle Tempel und Gärten (so wie oben beschrieben) für die Ahnen (Vorfahren) einer jap. Familie gebaut werden, um diese milde zu stimmen und zu verehren. Für die, die sich keinen eigenen Garten bauen lassen können, da ihnen die finanziellen Mittel oder der Platz fehlen, entstand der Bonsai-Kult. Die Familien haben Miniaturgärten mit echten kleinen Bäumen und Tempeln in Größe einer Schuhschachtel erschaffen, die sie in ihrem Haus aufstellen und pflegen. So zollen sie ihren Ahnen den geforderten Respekt.
Bräuche und Sitten
Es gibt sehr vieles, was man in Japan besonders beachten sollte, um niemanden unabsichtlich in der Ehre zu kränken. Die Ehre zählt zu den höchsten Gütern für Japaner und wird gerade von Männern als sehr wichtig empfunden.
° In Japan gibt es sogenannte Toilettenschuhe, d.h. mit den Hausschuhen (mit den Straßenschuhen darf man nicht in die Wohnung) darf man unter keinen Umständen in das Bad gehen. Mit den Toilettenschuhen darf man wiederrum weder Haus noch Straße durchlaufen.
° Bei traditionellen Festen trägt man grundsätzlich einen Kimono - Frauen, Männer sowie Kinder. Dort wird es nicht als komisch empfunden, wenn man(n) mit einem Kimono dort hingeht. Im Sommer trägt man allerdings die leichtere Baumwollvariante, den Yukata, welcher dem Kimono ähnelt.
° Man sollte die Essstäbchen niemals senkrecht in die Reisschüssel stecken während man serviert, da dies, ähnlich wie bei einem zerbrochenem Spiegel , Unglück bringt.
° Die Japaner legen großen Wert auf Höflichkeit und gute Erziehung. Man sollte sie daher nie pampig werden, wenn man angesprochen wird oder meckern, wenn man z.B. um was gebeten wird!
Das Essen
Natürlich essen die Japaner überwiegend Reis und das in fast allen Variationen. Allerdings sind Brot, Kartoffeln und Nudeln auf dem Vormarsch und erfreuen sich dort immer größerer Beliebtheit. Sogar Fastfood-Restaurant-Ketten wie Mc Donald`s finden sich in Japan. Und dort gibt es wahrlich nicht nur Reis. Als wohl bekannteste japanische Spezialität gilt der Sushi (Reisspeise mit rohem Fisch und meist auch mit Nori = Seetang), für welchen es eigene Bars in Japan gibt.
Allgemeines
Manga und Anime erfreuen sich in den letzten Jahren auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit (z.B. Pokemon, Dragonball, Love Hina, Tokyo Mew Mew). Sie kamen einst aus Japan und so gibt es heute auch einige deutsche manga-ka (Mangazeichner) wie z.B. Judith Park ( Y Square / Plus). Allerdings werden sie wohl nie so bekannt und berühmt wie die japanischen.
Wer kennt nicht die sündhaft teuren Koi-Karpfen, die beliebten riesigen Zierfische mit meist weiß-orangener Färbung. Auch diese Tiere stammen ursprünglich aus Japan. Diese ähneln der japanischen Flagge und sind ziemlich teuer.
Großer Beliebtheit erfreut sich auch die japanische Sprache. Durch Anime-Serien wie „Card Captor Sakura“ kennt man Wörter wie „Sakura“ und ihre Bedeutung recht gut (Sakura = Kirschblüte).
Ebenso sind Wörter wie „Sayonara“ (Auf Wiedersehen) oder „Konnichiwa“ (Guten Tag) oder auch „Gomen ne / naisai“ (Tut mir leid) den meisten Deutschen ein Begriff, da viele Filme solche Wörter beinhalten.
Die Kultur
Japan ist ein sehr kulturelles Land, das vor allem durch seine japanische Gärten und Tempel sehr verlockend auf Touristen, aber auch auf die eigenen Bewohner wirkt. Auch der Taoismus (Lehre des Yin-Yang) wird dort als eine der stärksten Religionen angesehen. Das heißt, dass nichts Gutes ohne das Böse existieren kann. Ein gutes Beispiel sind Licht und Schatten, denn ohne das Licht kann kein Schatten entstehen. Allerdings kann auch das Licht selbst nicht ohne die Dunkelheit, den Schatten, existieren, denn dann wäre es ja kein Licht, sondern etwas ganz normales ohne Namen.

Vielverbreitet ist zudem der Ahnenkult. Dieser besagt, dass spezielle Tempel und Gärten (so wie oben beschrieben) für die Ahnen (Vorfahren) einer jap. Familie gebaut werden, um diese milde zu stimmen und zu verehren. Für die, die sich keinen eigenen Garten bauen lassen können, da ihnen die finanziellen Mittel oder der Platz fehlen, entstand der Bonsai-Kult. Die Familien haben Miniaturgärten mit echten kleinen Bäumen und Tempeln in Größe einer Schuhschachtel erschaffen, die sie in ihrem Haus aufstellen und pflegen. So zollen sie ihren Ahnen den geforderten Respekt.
Bräuche und Sitten
Es gibt sehr vieles, was man in Japan besonders beachten sollte, um niemanden unabsichtlich in der Ehre zu kränken. Die Ehre zählt zu den höchsten Gütern für Japaner und wird gerade von Männern als sehr wichtig empfunden.
° In Japan gibt es sogenannte Toilettenschuhe, d.h. mit den Hausschuhen (mit den Straßenschuhen darf man nicht in die Wohnung) darf man unter keinen Umständen in das Bad gehen. Mit den Toilettenschuhen darf man wiederrum weder Haus noch Straße durchlaufen.
° Bei traditionellen Festen trägt man grundsätzlich einen Kimono - Frauen, Männer sowie Kinder. Dort wird es nicht als komisch empfunden, wenn man(n) mit einem Kimono dort hingeht. Im Sommer trägt man allerdings die leichtere Baumwollvariante, den Yukata, welcher dem Kimono ähnelt.
° Man sollte die Essstäbchen niemals senkrecht in die Reisschüssel stecken während man serviert, da dies, ähnlich wie bei einem zerbrochenem Spiegel , Unglück bringt.
° Die Japaner legen großen Wert auf Höflichkeit und gute Erziehung. Man sollte sie daher nie pampig werden, wenn man angesprochen wird oder meckern, wenn man z.B. um was gebeten wird!
Das Essen
Natürlich essen die Japaner überwiegend Reis und das in fast allen Variationen. Allerdings sind Brot, Kartoffeln und Nudeln auf dem Vormarsch und erfreuen sich dort immer größerer Beliebtheit. Sogar Fastfood-Restaurant-Ketten wie Mc Donald`s finden sich in Japan. Und dort gibt es wahrlich nicht nur Reis. Als wohl bekannteste japanische Spezialität gilt der Sushi (Reisspeise mit rohem Fisch und meist auch mit Nori = Seetang), für welchen es eigene Bars in Japan gibt.
Allgemeines
Manga und Anime erfreuen sich in den letzten Jahren auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit (z.B. Pokemon, Dragonball, Love Hina, Tokyo Mew Mew). Sie kamen einst aus Japan und so gibt es heute auch einige deutsche manga-ka (Mangazeichner) wie z.B. Judith Park ( Y Square / Plus). Allerdings werden sie wohl nie so bekannt und berühmt wie die japanischen.
Wer kennt nicht die sündhaft teuren Koi-Karpfen, die beliebten riesigen Zierfische mit meist weiß-orangener Färbung. Auch diese Tiere stammen ursprünglich aus Japan. Diese ähneln der japanischen Flagge und sind ziemlich teuer.

Großer Beliebtheit erfreut sich auch die japanische Sprache. Durch Anime-Serien wie „Card Captor Sakura“ kennt man Wörter wie „Sakura“ und ihre Bedeutung recht gut (Sakura = Kirschblüte).
Ebenso sind Wörter wie „Sayonara“ (Auf Wiedersehen) oder „Konnichiwa“ (Guten Tag) oder auch „Gomen ne / naisai“ (Tut mir leid) den meisten Deutschen ein Begriff, da viele Filme solche Wörter beinhalten.
Bildquelle: © commons.wikimedia.org/ Thanato, © flickr.com/ tanakawho, © flickr.com/ oskay, © flickr.com/ merec0
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