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Lifestyle

Jailwear – Mode aus dem Knast

J. N. H.
6. September 2009 16:26 Uhr
113 Kommentare
Gibt`s nicht? – Gibt`s doch! Einigen Gefängnisinsassen wird gestattet im Strafvollzug etwas Geld zu verdienen. Sie können bis zu 15 Euro pro Stunde verdienen und haben zudem einen geregelten Tagesablauf. Dank Stephan Bohle kam es nun zur Produktion von Lifestylemode durch Häftlinge.
Max.de berichtet, dass Stephan Bohle - der Agenturchef von „Herr Ledesi“ - 2003 den Produktionsraum einer Justizvollzugsanstalt besuchte und die Idee entwickelte, Mode durch Häftlinge produzieren zu lassen. Diese sollte via Internet verkauft und so dem öffentlichen Markt zugänglich gemacht werden. Passend zum Ambiente, gründete er das Modelabel „Haeftling“. Die schlichten Formen der Kleidungsstücke, sowie deren hoher Nutzwert, trafen den Zeitgeist.

Was zunächst als reine Herrenmode begann, entwickelte sich schnell zu einer Rundumausstattung für Mann und Frau. Passend dazu wurden auch Taschen und Accessoires gefertigt. Der Internetshop, der sich vor allem durch Handschellenmotive kennzeichnet, hat mittlerweile sogar einen eigenen Laden in Berlin (Rosa-Luxemburg-Straße). Weitere sollen folgen.

„Haeftling“ wirkte sogar als Vorbild für andere Länder, sodass mittlerweile auch in Sydney Jailwear produziert wird. Teile des Erlöses unterstützen zudem Charity-Projekte.

>>Hier geht`s zum Shop<<
Bildquelle: © stock.xchng
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21. Mai 2012 19:15 Uhr