Lifestyle
Ist "dünn" gleich "schön" ?
Bianca Taube
24. Juni 2009 10:09 Uhr
585 Kommentare
Models sollten höchsten Größe 38 haben und das ist die Obergrenze, Hauptsache schlank. Aber ist das noch hübsch? Welche Gefahren bringt das mit sich?
In den Medien wird der Magerwahn tagtäglich thematisiert.
Gewicht = Schönheit.
So könnte man den jetzigen Stand der Gesellschaft definieren. Die Zeiten, in denen das gesunde Gewicht noch Wohlstand ausdrückte, sind definitiv vorbei. Und vor allem die aus dem Magerwahn resultierende Magersucht bzw. Essstörung sollte man nicht als Nichtigkeit unter den Tisch kehren.
Viele junge Mädchen werden durch die Medien und die Propaganda der Modefirmen schwer beeinflusst. Schließlich will man doch dazugehören, in sein, als hübsch empfunden werden. Auch Jungen geraten zunnehmend in die Falle, da oftmals ihr Selbstbild nicht mit dem des starken, männlichen Jungen übereinstimmt. Denn vor allem in der Pubertät ist die Selbstwahrnehmung, besonders in der Hinsicht auf den Körper, stark "gestört".
Durch diese Befürwortung des extremen Dünnseins zieht es immer mehr junge Mädchen in den Strom der Essstörung. Und das ist eine ernstzunehmende Krankheit, aus der man so schnell nicht wieder herauskommt. In Deutschland leben sogar etwa 700.000 betroffene Menschen und jeder fünfte stirbt daran (zitiert nach rp-online,Frankfurter Zentrum für Ess-Störungen, Sigrid Borse, 2003) - weitaus mehr als man also denken mag. Das hat sehr lange Therapien zur Folge, doch die Garantie für eine lebenslange Heilung ist nicht gegeben. Die Magersucht ist wie jede andere Sucht. Ein Teufelskreis.
Noch dazu kann sie schwere Folgen für die Zukunft haben. Außer der Rückfallquote ist da noch die Möglichkeit unfruchtbar zu werden, wenn man zu lange zu dünn ist. Die Tage bleiben aus, der Stoffwechsel fährt runter.
Informationen und Hilfe findet ihr z.B. hier:
http://www.magersucht.de/
http://www.magersucht-online.de/
Denn jedes Mädchen und inzwischen auch einige Jungen sind mindestens einmal im Leben mit dem Thema "Bin ich dick und hässlich?" oder auch "Bin ich schwach?" konfrontiert.
Gewicht = Schönheit.
So könnte man den jetzigen Stand der Gesellschaft definieren. Die Zeiten, in denen das gesunde Gewicht noch Wohlstand ausdrückte, sind definitiv vorbei. Und vor allem die aus dem Magerwahn resultierende Magersucht bzw. Essstörung sollte man nicht als Nichtigkeit unter den Tisch kehren.
Viele junge Mädchen werden durch die Medien und die Propaganda der Modefirmen schwer beeinflusst. Schließlich will man doch dazugehören, in sein, als hübsch empfunden werden. Auch Jungen geraten zunnehmend in die Falle, da oftmals ihr Selbstbild nicht mit dem des starken, männlichen Jungen übereinstimmt. Denn vor allem in der Pubertät ist die Selbstwahrnehmung, besonders in der Hinsicht auf den Körper, stark "gestört".
Durch diese Befürwortung des extremen Dünnseins zieht es immer mehr junge Mädchen in den Strom der Essstörung. Und das ist eine ernstzunehmende Krankheit, aus der man so schnell nicht wieder herauskommt. In Deutschland leben sogar etwa 700.000 betroffene Menschen und jeder fünfte stirbt daran (zitiert nach rp-online,Frankfurter Zentrum für Ess-Störungen, Sigrid Borse, 2003) - weitaus mehr als man also denken mag. Das hat sehr lange Therapien zur Folge, doch die Garantie für eine lebenslange Heilung ist nicht gegeben. Die Magersucht ist wie jede andere Sucht. Ein Teufelskreis.
Noch dazu kann sie schwere Folgen für die Zukunft haben. Außer der Rückfallquote ist da noch die Möglichkeit unfruchtbar zu werden, wenn man zu lange zu dünn ist. Die Tage bleiben aus, der Stoffwechsel fährt runter.
Informationen und Hilfe findet ihr z.B. hier:
http://www.magersucht.de/
http://www.magersucht-online.de/
Denn jedes Mädchen und inzwischen auch einige Jungen sind mindestens einmal im Leben mit dem Thema "Bin ich dick und hässlich?" oder auch "Bin ich schwach?" konfrontiert.
Bildquelle: © stock.xchng
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