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Lifestyle

Hostage - Entführt, ein US-Bestseller

Gelöschter Nutzer
3. Oktober 2009 12:00 Uhr
19 Kommentare
Robert Crais` Bestseller "Hostage-Entführt" diente als Vorlage für den gleichnamigen Film, welcher 2005 mit Bruce Willis in der Hauptrolle erschien.
Das Buch "Hostage - Entführt" von Robert Crais beginnt damit, dass drei junge Männer eine Tankstelle überfallen und der Tankwart dabei ums Leben kommt. In Panik flüchten die drei Täter, doch sie kommen nicht weit, da das Auto kaputt geht. Sie klettern in einen nahe gelegenen Garten, um dort das Auto der Besitzer zu klauen. So weit kommt es jedoch gar nicht, da die Polizei bereits das zurück gelassene Auto gefunden hat. Als ein Polizist an dem Haus ankommt und klingelt verlieren zwei der Täter die Nerven und schießen auf den Polizisten, welcher zwar verletzt wird aber überlebt. Nun sehen die Täter keine andere Möglichkeit als die Familie Smith, bestehend aus einem Ehepaar und zwei Kindern (nur die Mutter ist nicht zu Hause), als Geiseln zu nehmen.

Nun heißt es für die örtliche Polizei die Zeit zu überbrücken bis das angeforderte SEK und die Krisenmanager des FBI da sind. Für Jeff Talley, dortiger Polizeichef, keine leichte Aufgabe. Er hat jahrelang in Los Angeles als Krisenmanager bei Geiselnahmen gearbeitet, bis ihm ein furchtbarer Fehler unterlaufen ist und er sich seither die Schuld am Tod eines Kindes gibt. Er trennte sich von seiner Frau und zog in das kleine Dorf, in der Hoffnung das dort keine schweren Verbrechen statt finden würden.

Die Geschichte verstrickt sich mehr und mehr. Es kommt heraus, dass Vater Smith (ein Steuerberater) sein Geld nicht immer auf ehrliche Weise verdient, sondern für die Mafia arbeitet. Er hat zwei wichtige Disketten im Haus, die der Polizei auf gar keinen Fall in die Hände fallen dürfen. Um ihn in der Hand zu haben, entführt die Mafia daher Talleys Tochter und seine Ex-Frau.

Das Buch wirkt zudem interessant, da die Sicht des Erzählers temporär wechselt. So liest man entweder aus der Sicht der Geiselnehmen, der Sicht der Geiseln oder aus der Perspektive von Jeff Talley.
Bildquelle: © stock.xhng
redakteur
9. Februar 2012 01:36 Uhr