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Hochsensibilität - Segen oder Fluch?
Gelöschter Nutzer
22. September 2009 13:04 Uhr
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"Jetzt hab dich doch nicht so!" - Viele kennen das Gefühl anders, vielleicht sogar falsch zu sein. Glaubt man Statistiken, sind rund ein Fünftel der Menschen tatsächlich anders.

Was heißt das auf Deutsch und was sind die Folgen?
Hochsensible sind in jeder Hinsicht empfindlicher als der normal wahrnehmende Teil der Bevölkerung. Sie sind durch Lärm schneller genervt, neigen zu Allergien und stressbedingten Erkrankungen, gelten häufig als zurückhaltend oder gar schüchtern, haben häufiger das Bedürfnis sich zurückzuziehen und sind nur schlecht in der Lage, sich abzugrenzen, d.h. sie lassen äußere Reize schnell und nah an sich heran. Laute, hektische und grelle Veranstaltungen, bei denen sie vielen Reizen ausgesetzt sind, wie z.B. wilde Partys, sind den meisten HSP ein Gräuel. Klingt erst mal nicht wirklich angenehm, doch Hochsensibilität hat durchaus auch positive Seiten. HSP gelten als gute Zuhörer, denken in größeren Zusammenhängen, streben nach Vollkommenheit, verfügen über eine große Vorstellungskraft (viele Künstler sind hochsensibel!) und Fehlersensibilität bei sich und anderen. Andere erwähnenswerte Eigenarten vieler HSP sind leichtes Erschrecken, ein Hang zum Vegetarismus, überdurchschnittliche Probleme mit Veränderungen und ein schnelles Aufbauen von einem Gefühl von Verbundenheit. Können daraus Probleme entstehen?

Fazit: Anders sein ist ok.
Bildquelle: © piqs.de/ lies.image, © stock.xchng
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